2020 – Jahr der Industriekultur in Sachsen

Unter dem Motto „Interessant, was uns damals verband“ beteiligt sich unser Verein am Themenjahr. So nehmen wir an den Öffnungstagen auf die Industriekultur Bezug, z. B. auf Fernmeldetechnik, die in unserer Region gebaut wurde und auf „Kunst am Bau“ an vielen Postgebäuden in Sachsen. Videovorführungen sind in Planung.
Im Schaufensterbereich des Museums ist eine Schautafel zum Thema „2020 – Jahr der Industriekultur in Sachsen“ gestaltet.

Die folgenden beiden Anlagen geben weitere Informationen zur Industriekultur in unserem Museum.

Lebendiges Netzwerk der Industriekultur im Ehrenamt

Akteure und Möglichkeiten in einer Arbeitstagung am 25.01.2020

Auf Einladung der Arbeitsgruppe Industriekultur des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e. V. im Jahr der Industriekultur 2020 haben wir an der Tagung zum Thema „Lebendiges Netzwerk der Industriekultur im Ehrenamt. Akteure und Möglichkeiten“ im Galeriesaal, Gebäude Deutsche Werkstätten Hellerau, teilgenommen. In vier Vortragsblöcken konnten Referenten aus verschiedenen Bereichen ihre ehrenamtliche Tätigkeit eindrucksvoll vorstellen. Im Fokus des Programmes stand auch ein Markt der Akteure zum Jahr der Industriekultur 2020 und deren Vernetzung. Verschiedene Vereine, die sich in allen denkbaren Bereichen der Industriekultur engagieren, wurden hier präsentiert.

Veranstaltungsreihe des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e. V. im Jahr der Industriekultur in Sachsen 2020

Für das Jahr 2020 hat der Landesverein 24 Rundgänge, Führungen, Exkursionen, Vorträge, Aktionen und andere Projekte geplant.

Die Veranstaltungsreihe versteht sich als Ergänzung zu den anderen im Jahr der Industriekultur in Sachsen 2020 stattfindenden Aktivitäten. Der Veranstaltungskalender wird gedruckt und online veröffentlicht.

https://www.saechsischer-heimatschutz.de/ag-industriekultur.html

1. Öffnungstag im neuen Jahr

Am Samstag, dem 04.01.2020 öffnet das Fernmeldemuseum Dresden erstmals im neuen Jahr seine Türen.

Von 10-15 Uhr bieten die Vereinsmitglieder wieder sachkundige Führungen durch die Sammlung an.
Der Eintritt kostet 2,50 € für Erwachsene, Kinder in Begleitung der Eltern besuchen unser Museum kostenfrei.

15. Dresdner Geschichtsmarkt

Am Wochenende 23./24.02.2019 fand der 15. Dresdner Geschichtsmarkt in der SLUB statt. Zum Jubiläum waren 71 Aussteller vertreten. Auch wir als Fernmeldeverein stellten uns dem Thema „Die Geschichte von Sport und Tourismus in Dresden und Umgebung“. Unterstützt wurden wir dabei vom Postsportverein Dresden e. V., dessen 1. Vorsitzender an beiden Tagen anwesend war. Der Postsportverein stellte für unsere Präsentation dankenswerterweise Pokale, Vereinswimpel, Trikots, Sportabzeichen sowie historische  Dokumente  zur Verfügung.
Die Besucher interessierten sich vor allem,
– wie es zur Gründung des Postsportvereins kam,
– für zentrale Wettkämpfe der Deutschen Post und
– welche „Nischen“ (Schach, Synchronschwimmen, Rollkunstlauf) durch
den Verein abgedeckt wurden.

Eventuell haben wir wohl den einen oder anderen Besucher angeregt, über eine Mitgliedschaft im Postsportverein nachzudenken.

Wie jedes Jahr nutzten wir die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit anderen uns bereits über viele Jahre bekannten Vertretern beteiligter Vereine.
Wir bedanken uns beim Verein „Dresdner Geschichtsmarkt“ e. V. recht herzlich für die Möglichkeit, unsere Ergebnisse zum zentralen Thema präsentieren und gleichzeitig auch Werbung für das Fernmeldemuseum Dresden betreiben zu können.

Amateurfunk-, Rundfunk- und Elektronikbörse (AREB) 2018

Am 13.10.2018 fand die 15. Amateurfunk-, Rundfunk- und Elektronikbörse Dresden (AREB) in den Räumlichkeiten der Technischen Universität Dresden, Mommsenstraße statt. Wie auch schon in den vergangenen Jahren nahmen wir an der dieser Börse teil. Neben dem Anbieten von typischen Gerätschaften der Fernmeldetechnik, z. B. Wählern, Relais, Netzteilen, Messgeräten und Fernsprechapparaten verwiesen wir die Besucher auch auf unsere Öffnungstage für einen weiterführenden Besuch des Fernmeldemuseums. Denn immer wieder stellten wir fest, dass Besucher bisher noch nichts von der Existenz des Fernmeldemuseums Dresden gehört haben. Einige Besucher wollten spezielle technische Sachverhalte klären. Außerdem konnten wir zahlreiche Bestellungen für unsere Publikation „Postbauten am Postplatz“ entgegennehmen.
Erfreulicherweise konnten wir unseren Prager Freund Pavel Langer, Autor der Broschüre „Telefony“ ,begrüßen, der wie jedes Jahr mit Bekannten die Börse besucht.
Besonders interessant fand ich zwei Exponate aus der berühmten Atelierserie der Fa. Braun. Diese Serie wurde Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre auf den Markt gebracht und zeichnete sich durch außergewöhnliches Design aus.

Fernschreibmuseum in Prag öffnet

Im Juni erreichte mich ein ganz besonderes Fernschreiben: In Prag eröffnet demnächst ein Fernschreibmuseum – und was ich in Händen hielt, war die Einladung zur Eröffnungsfeier! Zusammen mit einem weiteren Vereinsmitglied sind wir dieser Einladung zur Eröffnung am 12. Juli 2018 gerne gefolgt.

Was Petr Janatka und sein Team dort bisher geschaffen haben, kann sich sehen lassen. Im Rahmen mehrerer Rundreisen haben sie bereits viele interessante Ausstellungsstücke für ihr noch recht übersichtliches Museum sammeln können.

Hervorzuheben ist der Anspruch, alle Ausstellungsstücke auch funktionstüchtig vorführen zu können. So sah ich erstmals eine Fernschreibverbindung mittels zweier Hellschreiber in Aktion. Viele andere Fernschreiber sind sogar schon per i-Telex auch von anderen Fernschreibfreunden erreichbar (auch unser Verein ist per Fernschreiber erreichbar).

Viele Ausstellungsstücke stammen aus dem ehemaligen Bielefelder Fernmeldemuseum. Die Vereinsfreunde aus Bielefeld nutzten daher ebenfalls die Gelegenheit, dem neuen Museum einen Besuch abzustatten.

Wir wünschen dem Prager Fernschreibmuseum gutes Gelingen – vor allem aber immer ein volles Haus mit vielen interessierten Besuchern!

Weblink: Fernschreibmuseum Prag

Sibirische Kältewelle vs. TdoT und Geschichtsmarkt

Strahlender Sonnenschein, eisiger Wind und ideale Eislaufbedingungen. So wird vielen das erste Märzwochenende 2018 in Erinnerung bleiben.  Um so erfreulicher fanden zahlreiche Interessenten zum Tag der offenen Tür den Weg in das Fernmeldemuseum und an unseren Stand auf dem 14. Dresdner Geschichtsmarkt. Beide Ereignisse wurden inhaltlich und organisatorisch gut vorbereitet, so dass trotz personeller Doppelbelastung alle Besucher dankbar und mit vielen neuen Eindrücken nach Hause gingen. Im vergangenen Jahr war lange unklar, ob die 14. Auflage des Geschichtsmarktes statt finden kann. Nun ist dieser am neuen Veranstaltungsort in der Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) selbst wieder Geschichte. Übrigens, sowohl in unserem Museum als auch in der SLUB wurde unsere neue Vereinskleidung von den Besuchern und vom Veranstalter gut angenommen.

Wir danken allen Beteiligten Vereinsmitgliedern für  die Einsatzbereitschaft.

Eröffnung der Ausstellung „Gründerzeit in Kötzschenbroda“

Am 20.09.17 erfolgte die Eröffnung der Ausstellung „Gründerzeit in Kötzschenbroda“ im dortigen Bürgerbüro. Die Ausweisung des Stadtteilzentrums Radebeul-West zum Sanierungsgebiet per 01.09.2016 war der Anstoß, sich der Historie der Stadtentwicklung fundiert zu widmen. Zielstellung dieser Ausstellung ist es, eine breite Diskussion anzustoßen, um mit umfassender Bürgerbeteiligung zur Erhaltung des durch die Gründerzeit geprägten architektonischen Gesamterscheinungsbildes beizutragen. Durch die Vermittlung unseres Vereinsmitgliedes Ronald Galle aus Radebeul konnten wir mit einem Beitrag zum Fernmeldewesen die Ausstellung inhaltlich bereichern.
Drei Vereinsmitglieder nahmen die Einladung zur Eröffnung der Exposition war. Nach den einleitenden Worten der Kulturverantwortlichen der Stadt Radebeul und der angemessenen musikalischen Umrahmung konnten wir zusammen mit den ersten Besuchern die Ausstellungstafeln eingehend betrachten und erste Eindrücke sammeln.
Anschaulich wird anhand von Bildtafeln, Karten und anderen Zeitdokumenten die Entwicklung von Radebeul-West (Kötzschenbroda) vom ländlichen Charakter zur Stadt aufgezeigt. Dabei spielte die Eisenbahn und das Nachrichtenwesen neben zahlreichen Industriebetrieben eine vordergründige Rolle. Auch der Zusammenschluss mehrerer Dörfer zu den Städten Kötzschenbroda und Radebeul in den Gründerjahren sowie die Vereinigung beider Städte zu Radebeul 1935 wurden detailliert dokumentiert.

Die Ausstellung ist noch bis zum 06.12.17 jeweils mittwochs von 15-18 Uhr im Bürgertreff, auf der Bahnhofstr. 8, in Radebeul-West geöffnet. Die Initiatoren dieser Ausstellung freuen sich auf viele interessierte Besucher.

Jürgen Haubold/ Ronald Galle

 

 

13. Dresdner Markt für Geschichte und Geschichten

An diesem Wochenende findet der 13. Markt für Dresdner Geschichte und Geschichten statt.
Termin:            04.03./05.03.2017
Ort:                  Gebäude der Fakultät Informatik der TU Dresden auf der Nöthnitzer Straße Nr. 46
Öffnungszeit: Sa. 04.03.17 10-17 Uhr
                         So. 05.03.17 10-15 Uhr
Thema:         „Die Geschichte von Kunst und Kultur in Dresden“
46 Aussteller und 20 Vortragsthemen widmen sich diesem Themenkreis.

Das Fernmeldemuseum Dresden ist mit einem eigenen Stand vertreten und präsentiert am Sonntag, 05.03.2017 11:30 Uhr im Raum 2 unseren Vortrag „Kunst an Bauwerken des Post und Fernmeldewesens“

Die Veranstalter freuen sich auf viele Besucher.

Drei spannende Tage des 8. Dampfloktreffen sind zu Ende

Viele Besucher haben an unserem Stand die historische mechanische Fernschreibtechnik in Augenschein genommen und selbst Texte geschrieben.
Die Besucher, die sich zu erkennen gaben, kamen u. a. aus Tschechien, Holland, Mexiko, Rumänien, der Schweiz, der Ukraine sowie den Bundesländern Baden-Württemberg, Brandenburg und Bayern. Einige werden wir bestimmt in unserem Museum wieder begrüßen dürfen.
Ein Geburtstagskind outete sich.
Neben den Trägern unterschiedlicher Bahnuniformen war eine Truppe in recht skurriler Kleidung unterwegs. Auch diese Besucher konnten sich dem Charme der Fernschreiber aus den 50er Jahren nicht entziehen.
Hier noch einige Bilder vom zweiten und dritten Tag.