Der Tag der offenen Tür im Rückblick am 07.11.2015

Mit 75 Besuchern am heutigen Tag der offenen Tür haben wir einen überdurchschnittlichen Besucherstrom bewältigt. Die Führungen waren fast alle komplett ausgebucht, Jung und Alt waren vertreten. Als besonderen Höhepunkt der Führungen konnten wir unsere Neuerwerbung, die Fallwähleranlage, vorführen.
Es war nicht nur der letzte Tag der offenen Tür in diesem Jahr, sondern auch der letzte Tag der offenen Tür in der bisherigen Form. Nach vielfältiger Diskussion mit den Mitgliedern und im Vorstand werden wir ab dem nächsten Jahr kontinuierlicher, nämlich jeweils an einem Wochenendtag je Monat, öffnen.
Detailliertere Termine und Informationen werden wir dazu ab Dezember auf unserer Homepage veröffentlichen.
Der erste Öffnungstag im neuen Jahr, im neuen Termin-Rhythmus, ist dann Samstag der 09.01.2016 von 10-15 Uhr.

Beratung in den Räumen des Fernmeldemuseums

Es ist schon zur Tradition geworden, dass die mit uns kooperierenden Vereine die Räume des Fernmeldemuseums für Ihre Beratungen nutzen. Die Ausstattung im Geschäftszimmer bietet sich für derartige Veranstaltungen bis 20 Personen an. So trat der Arbeitskreises 20 (Geschichte der Elektrotechnik) des VDE Dresden am 28.11.2015 zu seiner Herbsttagung bei uns zusammen. Die Resonanz zeigte, dass wir ein gutes Arbeitsklima geschaffen hatten.

 

Der zweite Arbeitseinsatz auf dem Außengelände Zwickauer Straße

Udo hatte gutes Wetter, 10 Sack Mörtel sowie drei weitere Vereinsmitglieder geordert und so konnten wir am heutigen Samstag unseren zweiten Arbeitseinsatz starten. Nach der Aufstellung der KV im ersten Einsatz nimmt nun das Außengelände Zwickauer Straße weiter Gestalt an. Mit dem heutigen Einsatz sind wir unserem Ziel, Aufstellung des Fernsprechhäuschen und eines LV einen Schritt näher gekommen.

Das Ausheben der Baugruben für die Fundamente war wiederum die schwerste Arbeit. Diesmal war es nicht der harte Boden, sondern einige Wurzeln lagen unserem Vorhaben im Weg. Den Beton mischen, war reine Handarbeit, ging uns aber bei dem schönen Wetter und nach einer Stärkung mit Hackepeter-Brötchen recht schnell von der Hand. Das Glätten der Oberfläche hätte ein Fachmann nicht besser gekonnt.
Die nächsten Arbeiten sind nun noch das Aufsetzen der großen Fernmeldeeinrichtungen, das Entrosten und das Streichen aller Schaustücke. Arbeiten für sonnige Tage im Herbst.

Besuch in der Sammlung der Museumsstiftung für Post und Telekommunikation in Heusenstamm

Vom Vorstand beauftragt, besuchten die Vereinsmitglieder Jürgen Haubold, Claus Hegewald und Hans- Henning Wolf am 13. und 14.10.2015 die Sammlungen der Museumsstiftung für Post und Telekommunikation (MSPT) in Heusenstamm bei Frankfurt/Main. Zweck des Besuches waren die Vorbereitung einer Vereinsexkursion im Jahr 2016 für unsere Vereinsmitglieder, die Beratung zur Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Einrichtungen sowie der Informationsaustausch. Dazu wurden wir herzlich von Frau Lioba Nägele und Herrn Michael Richter empfangen. Im Anschluss konnten wir bei einer Führung durch die umfangreiche Sammlungen unvergessliche Eindrücke mitnehmen, die wir in einer Vielzahl von Bildern festgehalten haben. Die Sammlung reicht von historischen Telefonen über Fernsprechvermittlungstechnik bis zu Rundfunk- und Fernsehgeräten aller Epochen. Dazu kommen Postkutschen und Kfz. Sachsen ist u. a. mit einem Phänomen aus der Autoproduktion in Zittau vertreten. Unter den Kfz sind auch zwei Fahrzeuge zu sehen, die mit Batterieantrieb fahren. Hier sieht man, dass die Post schon lange vor der heutigen Debatte um Elektroautos Vorreiter auf diesem Gebiet war. Mit vielen Eindrücken ging es am 14.10. wieder auf die Reise nach Dresden.

Claus Hegewald

15 Jahre Fernmeldemuseum Mühlhausen

Am 20.03.2000 wurde der Fernmeldemuseumsverein Mühlhausen e. V. gegründet. Bereits seit 1996 hatte man begonnen, zur Verschrottung bestimmte analoge Vermittlungstechnik und Endgeräte zu sammeln. Am 14.10.2000 wurde das Fernmeldemuseum eröffnet, gekoppelt mit der Präsentation moderner digitaler Vermittlungs- und Übertragungstechnik durch die Deutsche Telekom.

Kontakte zu unserem Verein gibt es seit 2003. Fünf  Vereinsmitglieder der IGHFt wollten den 15. Geburtstag des Fernmeldemuseums Mühlhausen gemeinsam mit ihren Gründern und Betreuern begehen. In Mühlhausen angekommen, gab es erst einmal Kaffee und Kuchen. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Vereins Bernd Stollberg besuchten wir das Museum. In der oberen Etage vorwiegend Endgeräte, beginnend mit einem Bellschen Telefon aus dem Jahre 1885, Vermittlungstechnik, u. a. mit 22er und 27/29er Wählern, und weitere Exponate, z. B. einem Fernschreiber T51 und PCM 30- Baugruppen, über die bereits vor der Wiedervereinigung eine PCM-Strecke in den „Westen“ betrieben wurde. Im Keller befindet sich ein Ausstellungsraum für Fernmeldebau mit Kupfer- und Glasfaserkabeln, Montage- und Messtechnik.

Der Tag der offenen Tür war sehr gut besucht. Unsere Mühlhäuser Freunde hatten sich gut auf diesen Tag vorbereitet. Auch Ankündigungen im Radio und Flyer sorgten dafür, dass viele Besucher erschienen. Unter den Besuchern waren auch ehemalige Mitarbeiter der Telekom und artverwandter Berufe, die ihren Angehörigen mitunter die alte Technik selbst erklärten.

Vorstandsmitglied Jörg Richter betätigte sich extra für uns als Fremdenführer und gab bei einem 2- stündigen Stadtrundgang Einblicke in die Geschichte Mühlhausens und zeigte Stätten, die mit dem Wirken Thomas Müntzers verbunden waren. Höhepunkt der Führung war ein Rundgang auf der begehbaren Stadtmauer.

Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen, u. a. mit Wurstspezialitäten aus dem Eichsfeld. Unser Vereinsvorsitzender Claus Hegewald übergab dem Vereinsvorsitzenden des Fernmeldemuseums Mühlhausen Bernd Stollberg ein Buch des VDE Dresden mit einem  Beitrag zum 130- jährigen Bestehen des Fernmeldewesens in Dresden. Nach einem ereignisreichen Tag fuhren wir nach Dresden zurück, nicht ohne unseren Mühlhäuser Freunden und Ehepartnern herzlich für die angenehmen Stunden zu danken.

 

 

 

Amateurfunk-, Rundfunk- und Elektronikbörse (AREB) 2015

Etwa 100 Aussteller aus ganz Deutschland zeigten und handelten Ihre rundfunktechnischen Geräte. Auch in diesem Jahr waren wir als Aussenseiter wieder mit auf der AREB.  Im schönen Ambiente der Alten Mensa der TU Dresden hat es Spaß gemacht unseren Verein vorzustellen und Fragen zu uns und unserer Technik zu beantworten. Natürlich konnten wir auch einige Vereinsmitglieder und Freunde unseres Vereins an unserem Stand begrüßen sowie neue Kontakte knüpfen. Für einige Besucher war unsere Präsentation Anregung unserem Fernmeldemuseum in naher Zukunft einen Besuch abzustatten.

 

Spende der Dresdner Volksbank Raiffeisenbank eG

Der Vorstand der IGHFt mit dem Spendenscheck der DDVRB

Der Vorstand der IGHFt mit dem Spendenscheck der DDVRB

Zur Vorstellung des Geschäftsberichtes der Dresdner Volksbank Raiffeisenbank waren Vertreter unseres Vereins am gestrigen Tag eingeladen.

Warum?

Im Geschäftsbericht 2014 der Bank heißt es sinngemäß, damit Geschichte greifbar wird, stellen wir Ihnen aus unserem Kundenkreis, Personen, Firmen und Verein vor, die Traditionen pflegen und Geschichte bewahren.

Dabei fiel die Wahl u. a. auch auf unsere Interessengemeinschaft Historische Fernmeldetechnik. Mit Bild und Kurzbeitrag wurde unser Verein vorgestellt und unsere Arbeit gewürdigt.

Diese ehrenamtliche Arbeit fand Anerkennung durch eine Spende, die wir für die weitere Gestaltung unserer Vereinsarbeit nutzen werden.

Für die Spende möchte sich der Vorstand unseres Vereins auch im Namen aller Vereinsmitglieder recht herzlich bedanken.

 

Ing-Diba Dankeschön-Feier

Wie bereits in diesem Beitrag berichtet, gehört das Fernmeldemuseum auch 2015 dank vieler Unterstützer zu den Gewinnern der Ing-Diba Vereinsaktion DiBaDu und Dein Verein.

Am Samstag, dem 03.10.2015 feierten die Mitglieder des Fernmeldemuseums mit einigen Unterstützern diesen Gewinn mit einem Gläschen Sekt, Kaffee, Kuchen, Soljanka und einer Sonderführung. Selbst aus Schwäbisch Hall waren Gäste angereist.

Was lange währt, wird gut!

Drei Kabelverzweiger (KVz), geborgen im Stadtgebiet von Dresden, lagen bereit und warteten auf ihre Aufstellung auf dem Außengelände des PTI 11, auf der Zwickauer Straße. Eine Arbeitsgruppe war am Jahresanfang gegründet, Absprachen getroffen, doch dann kam der heiße Sommer…

Am letzten Samstag, 19.09.2015 war das Wetter für derartige Arbeiten angenehmer und so machte sich die Fernmeldebautruppe, bestehend aus vier Vereinsmitgliedern, an die Arbeit. Udo hatte am Freitag schon die drei im Lager befindlichen KVz allein in die Nähe des Aufstellungsortes gebracht. So konnten die Arbeit mit dem Ausschachten der Gruben, entsprechend des Planes von Ronald, zügig beginnen. Der erste KVz wurde gegen 11.30 Uhr zur Grube „gewackelt“ und aufgestellt. Kurz darauf folgte der zweite KVz und 12.15Uhr hatte auch der dritte KVz seinen neuen Standort eingenommen. Mit dem Aushub haben wir die Fläche um die KVz dann noch etwas begradigt. Gegen 12.45 Uhr waren die Arbeiten beendet und die Fernmeldebautruppe konnte ihr wohlverdientes Wochenende antreten.

Die KVz sind nun noch zu entrosten und zu streichen, dass sollte bei schönem Herbstwetter in diesem Jahr noch möglich sein. Dazu werden noch Helfer gesucht!

Dann warten noch ein Fernsprechhäuschen und ein Linienverzweiger (LVz) auf Ihre Aufstellung auf dem Außengelände.

Danke an der Stelle unserer Fernmeldebautruppe und den Kollegen des PTI 11 für Ihre Unterstützung im Vorfeld.

Der Tag des offenen Denkmals 2015 ist Geschichte

Im Gegensatz zum Vorjahr hatten wir in diesem Jahr strahlenden Sonnenschein am Tag des offenen Denkmals.  Das Thema „Handwerk, Technik, Industrie“ passte ebenfalls. So konnten wir 237 Besucher in unserem Fernmeldemuseum begrüßen. Damit lagen wir fast an der obersten Grenze des Machbaren.
Der Erlebnistag der DDV Mediengruppe am Haus der Presse, also in unserer unmittelbaren Nähe, hat dazu bestimmt mit beigetragen.
Insgesamt können wir einschätzen, dass es – trotz kleiner Mängel – bei der großen Besucherzahl einen geordneten Ablauf gegeben hat.
Alle beteiligten Mitstreiter haben dafür gesorgt, dass wir alle Besucher ohne größere Wartezeiten durch unsere Ausstellung führen konnten.
Von vielen Besuchern wurden anerkennende Worte für unsere Arbeit und das Geschaffene geäußert.
Einige werden andere Angebote von uns nutzen, um uns noch einmal einen Besuch abzustatten.

Leider können wir keine Bilder von unseren Aktivitäten anbieten. Wir sind einfach nicht zum Fotografieren gekommen – schade. Sie finden aber in der Dresdener Ausgabe der Sächsischen Zeitung vom 14.09.2015 einen Artikel über den Tag des Denkmals, u. a. mit Impressionen vom Fernmeldemuseum.

 

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