Zweiter Fernmeldemast im Freigelände gesichert

Mitglieder bei der Sicherung und Werterhaltung

Das Wetter war günstig. Vier Vereinsmitglieder mit Werkzeug und Einsatzwillen bereit. So konnte am Dienstag, den 12.November 2019 die Sicherung des zweiten Mastes mit einem Betonmastfuß erfolgen. Mit den Erfahrungen aus dem vorherigen Einsatz wurde die Grube ausgehoben. Mit Hilfe eines Bohrhammers und entsprechenden Meißeln kamen wir sehr gut voran. Es stellte sich heraus, dass dieser Mast im Erdübergangsbereich doch schon angegriffener war.

Höchste Zeit ihn mit dem Mastfuß zu sichern. Wasserwaage und ein langes Richtscheid  sicherten die richtige Standrichtung.

Nur den Mastfuß konnten wir nicht vorschriftsmäßig „in Linie“ stellen. Das beim vorletzten Einsatz gefundene Energiekabel führte nahe am Mast vorbei.

Nun kann im neuen Jahr unser Werbebanner für die Vereinsöffnungstage zwischen den Masten wieder sicher angebracht werden.

Ein Kabelverzweiger, der vorher entrostet wurde, konnte an diesen Tag einen neuen Farbanstrich erhalten.

Bilder: Michael Karwath, Claus Hegewald

Für die Überarbeitung des Linienverzweigers am Standort werden im Jahr 2020 weitere Einsätze notwendig.

Oberirdischer Fernmeldebautrupp im Einsatz

Mitglieder bei der Sicherung und Werterhaltung

Auf dem Gelände von PTI 11, Zwickauer Straße stehen – von unserem Verein betreut – auch zwei Fernmeldemasten aus dem Jahre 1932. Sie sind nach dem heutigen Standard der Telekom direkt ins Erdreich gestellt. Auch wenn es sich um teerölgetränkte Masten handelt, ist ihre Standzeit endlich.

Um die Lebensdauer zu verlängern, haben wir die Methode der Deutschen Post der DDR angewandt und sie auf Betonmastfüße gestellt. Dank eines früheren Einsatzes unserer Mitglieder stehen uns derartige Mastfüße zur Verfügung.

Es bedurfte nun neuer Verbindungsbolzen, Mitstreiter für die Einsätze und gutes Wetter. Für die Bolzen hatte unser Vereinsmitglied Udo schon vor einiger Zeit gesorgt. Das Wetter war in diesem Sommer für diese Arbeit – Schachten in 1,50 m Tiefe bei unklaren Bodenverhältnissen – wahrlich kein Vergnügen.

Notwendige Werkzeuge wurden mitgebracht bzw. waren vorhanden. Die Grube wurde mit 60×100 cm ausgehoben, bis uns ein Elektrokabel im Wege war. Hier war dann erst die Hilfe des Geländenutzers und des Verwalters gefragt. Es dauerte dann noch etwa zwei Wochen, bis wir die Freigabe zur Weiterarbeit erhielten.

Am Dienstag, den 15. Oktober war es so weit, dass wir den Mastfuß anbringen konnten. Doch vorher musste noch auf die notwendige Tiefe gegraben werden. Der Boden war noch immer knochenhart, trotz der bisherigen Regenfälle. Aber wir haben es gemeinsam geschafft! Der Mastfuß war am Mast verankert und bekam 15 cm Bodenfreiheit. Damit ist die Standsicherheit für weitere Jahre gegeben.