Sprache – Welt der Worte, Zeichen, Gesten –

Eine Ausstellung im Deutschen Hygienemuseum Dresden

Am Freitag, den 23.September 2016 wurde von Professor Klaus Vogel (Direktor und Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung DEUTSCHES HYGIENEMUSEUM) die oben genannte Ausstellung eröffnet. Unser Verein und unsere Bochumer Freunde von der Telekom Historik waren dazu eingeladen. Was haben wir mit dieser Ausstellung zu tun? Immerhin befassen auch wir uns mit Zeichen und Worten. Außerdem sind wir zu Jahresbeginn von dem Gestaltungsteam um Ausstellungsstücke gebeten worden. Diese wurden gemeinsam ausgewählt und für die Präsentation vorbereitet. Es handelt sich um Fernsprechapparate, Kabelstücke und einen Akustikkoppler. Letzterer wurde vom Verein Telekom Historik Bochum als Leihgabe zur Verfügung gestellt.
Ca. 400 Gäste waren zur Eröffnungsveranstaltung anwesend, darunter zwei Vertreter unseres Vereins. Mit großer Aufmerksamkeit folgten die Gäste der Eröffnungsveranstaltung den Ausführungen der Kuratorin, Frau Colleen M. Schmitz zur Entstehung und Gestaltung der Ausstellung. Sie dankte dabei allen Beteiligten, Spendern und Leihgebern, die zum Gelingen der Ausstellung beigetragen haben. Diese ist in vier Abteilungen gegliedert:

– Zur Entstehung von Sprache,

– Von Sinn und Sinnlichkeit der Sprache,

– Zur Macht und Magie der Sprache,

– Sprachheimaten.

Die Themen sind sehr anschaulich gestaltet, mit Gegenständen, Bildern und Schrifttafeln in deutsch und englisch beschrieben. Mit Hilfe von Kopfhörern und Monitoren kann der Besucher weitere Informationen erhalten. Speziell über die Monitore werden mit Hilfe der Gestensprache die gehörlosen Mitmenschen in die Ausstellung einbezogen.
Fazit: Diese Ausstellung ist sehenswert und allen Dresdenern und Touristen zu empfehlen. Für Kinder und Jugendliche gilt dies gleichermaßen, zumal in der Abteilung „Von Sinn und Sinnlichkeit der Sprache“ mit Memory- und Scrabble- Spielen sowie Gestaltungswände zum aktiven Wirken eingeladen wird.

Kein Aprilscherz – 20 Jahre Telekom-Historik Bochum

Es war der 1. April 1995, als im Rahmen eines Dienstjubiläums bei Bochumer Fernmeldetechnikern der Gedanke zur Gründung eines Fernmeldemuseums besprochen wurde. Ein langjähriger Kollege hatte mit dem Sammeln historischer Fernmeldetechnik im Keller eines Dienstgebäudes begonnen. Aus persönlichen Gründen gab er diese Sammlung auf. Die Beteiligten des Dienstjubiläums wollten diese Gegenstände der Nachwelt erhalten und sie der Öffentlichkeit in einem Museum präsentieren. Das gelang ihnen mit Unterstützung des damaligen Amtsvorstehers des Fernmeldeamtes Bochum.

Nun feierten sie den 20. Geburtstag – und das aus gutem Grunde. Die bisherigen Räume mussten freigezogen werden. Der jetzt zuständige Niederlassungsleiter unterstützte die Vereinsmitglieder des Telekom Historik e.V. und stellte neue Räume zur Verfügung. Aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums eröffnete er in diesen neuen Ausstellungsräumen auch eine liebevoll gestaltete Lounge zur Thematik FTTH (Fibre to the Home – Glasfaser bis in die Wohnung des Teilnehmers) oder nach Werbung der Deutschen Telekom auch „Entertainment“ genannt.

Die IGHFt e. V. war zum Jubiläum eingeladen und mit einer Abordnung von vier Vereinsmitgliedern vertreten. Die Bilder bieten einen kleinen Einblick in die Feierstunde und das Museum – es war einfach Spitze.

Das Gastgeschenk – ein Fernschreibapparat RFT F2000 – wurde mit großer Freude angenommen und sofort in Betrieb gesetzt.

Bochum und Dresden werden weiter eng zusammenarbeiten.

Link zum Beitrag einer NRW-Regionalzeitung