Kalender 2017 bestellbar

Kalender 2017 - 12+2 Seiten

Kalender 2017 – 12+2 Seiten

Ab sofort ist der Jahreskalender 2017 bei uns bestellbar.

Es handelt sich um einen Wandkalender im A4 Format, der auf 12+2 Seiten Fernschreibtechnik unseres Vereins zeigt.

Damit Sie die abgebildete Technik auch bald einmal in Funktion erleben können, sind im Kalender bereits unsere Öffnungstage eingetragen.

Exkursion zum Stuhlbaumuseum Rabenau

Die Teilnehmer trafen sich am 12.11.2016 im Hauptbahnhof wie üblich „unterm Strick“. Insgesamt 17 Personen nahmen an der Exkursion teil. Burkhard hatte die Reise sehr gut vorbereitet und im Vorfeld bereits die nötigen Bahnkarten besorgt. Bei sehr trübem Wetter, aber guter Laune fuhren wir mit der S-Bahn nach Freital-Hainsberg. Dort stiegen wir  in die gut geheizte Weißeritztalbahn nach Rabenau um.
Hauptziel war das Deutsche Stuhlbaumuseum in Rabenau, untergebracht im Vorwerk der ehemaligen Burganlage.  Es liegt in der Bergstadt, sodass immerhin 100 Höhenmeter überwunden werden mussten, was manchen außer Puste brachte. Das Museum zeigt die fast 400 Jahre dauernde Geschichte des Stuhlbaus in Rabenau. Die wichtigsten Exponate werden in einem Raum mit einem sehr schönem Kreuzgewölbe ausgestellt. Außer Stühlen sind dort Werkzeuge, Vorrichtungen und Materialien zu besichtigen.
Besonders faszinierend fand ich den in Rabenau seit 1869 hergestellten Stuhl Nr. 14, ursprünglich entwickelt von den Gebrüdern Thonet. Massive Holzstäbe werden nach mehrstündiger Behandlung mit Wasserdampf in eine Form gepresst. Das Holz behält auch nach dem Trocknen seine Form.
Seit 2005 bereichert ein Maschinenraum mit Transmissionen die Ausstellung. In diesem Raum befindet sich ein für uns interessantes Objekt, ein Telefonapparat W 38 mit daneben hängenden handgeschriebenen oft genutzten Rufnummern.
Im Museumskomplex sind auch Exponate zur Stadtgeschichte und Einrichtungsgegenstände aus vergangen Zeiten ausgestellt. Ein Polyphon, eine Art HiFi-Anlage der Vorzeit, eingebaut in ein schönes Holzgehäuse, spielte, dem Hauptthema des Hauses verpflichtet, das Lied „Ist denn kein Stuhl da für meine Hulda“.
Nach dem Museumsbesuch ging es dann zur Postmeilensäule in Nähe der St. Egidienkirche. In der „Rabenauer Mühle“ wurde Mittag gegessen. Die Portionen waren nicht übermäßig groß, aber geschmacklich sehr gut. Es folgte eine kleine Wanderung parallel zur Eisenbahnstrecke zurück nach Freital-Coßmannsdorf. Die Strecke war aber doch ein wenig länger als von Experten eingeschätzt, sodass die letzten nur kurz vor Abfahrt des Zuges den Haltepunkt erreichten. Wohlbehalten erreichten wir nach dem Umsteigen in die S-Bahn den Dresdner Hauptbahnhof. Danke an Burkhard für diese gelungene Exkursion. Burkhard lieferte auch die Bilder für diesen Beitrag.

Erfolgreicher Filmabschluss

Am Mittwoch, 02.11.2016 fand das gemeinsame Projekt Seniorenakademie/IGHFt mit der Premiere des Filmes „Fasse dich kurz“ einen erfolgreichen Abschluss.

Das Kino in der JohannStadthalle war dafür Gastgeber und gut gefüllt. Im Mittelpunkt des Abends stand der neue Film, umrahmt von dem MDR-Beitrag vom 28.04.16 über die damaligen Dreharbeiten am Projekt und einem Backstage zum Film. Seit Jahresbeginn hat das Filmteam der Seniorenakademie mit der Unterstützung der IGHFt die Geschichte rund um das Telefon und den Postplatz in einem Film dargestellt. Der Dank gilt dem Drehbuchautor und Filmemacher Hans-Christian Schilling für seine gute Vorbereitung und straffe Führung durch das Projekt sowie den anderen Teamteilnehmern, die hoch motiviert an der Umsetzung mitgewirkt haben. So entstand ein populärwissenschaftlicher Film von der Geschichte des Postplatzes und des Telefons.

Am Dienstag 29.11.16 18:00 Uhr findet in der JohannStadthalle, Holbeinstraße 68, 01307 Dresden eine nochmalige Vorführung der Filme statt.

Blinde und Sehbehinderte in unserem Verein – eine besondere Herausforderung

Am heutigen Freitag, begrüßten wir Blinde und Sehbehinderte Gäste aus Dresden und Umgebung mit ihren Betreuern. Es war eine insgesamt 18 Personen starke Gruppe, darunter ein Rolli-Fahrer. Er war in Meißen 42 Jahre am Vermittlungsschrank der Nebenstellenanlage des Rat des Kreises/ Landratsamt tätig und konnte sich gut an Teile der gezeigten Technik erinnern.

Zunächst begrüßte Jürgen  mit herzlichen Worten. Danach ging es für uns an die eigentliche „Arbeit“. Wir konnten nach erklärenden Sätzen über die Aufgaben von Drähten, elektrischen Strom und bereit gestellten Endgeräten unseren Gästen durch Ertasten und Hören einiges im wahrsten Sinne des Wortes begreiflich machen. Ein gelegentliches „Hier sehen Sie“ wurde mit Humor quittiert. Die Funktion eines Nummernschalters fand besonderes Interesse und das anschließendes Anhören der Arbeit unserer 22er und 50er Model-Wähleranlagen beeindruckte alle Gäste. Es gab in der Zwischenzeit viele erklärende Gespräche mit Bruni, Werner und Volkmar hinsichtlich der Funktionsweise unserer Fernmeldetechnik. Bei der abschließenden Tasse Kaffee mit unseren Besuchern erlebten wir eine berührende herzliche Dankbarkeit und eine sehr menschliche Atmosphäre untereinander. Das erfüllte auch uns mit Freude und einer kleinen inneren Genugtuung für die gern getane Freizeitbetätigung.

Werner Pohle

Sprache – Welt der Worte, Zeichen, Gesten –

Eine Ausstellung im Deutschen Hygienemuseum Dresden

Am Freitag, den 23.September 2016 wurde von Professor Klaus Vogel (Direktor und Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung DEUTSCHES HYGIENEMUSEUM) die oben genannte Ausstellung eröffnet. Unser Verein und unsere Bochumer Freunde von der Telekom Historik waren dazu eingeladen. Was haben wir mit dieser Ausstellung zu tun? Immerhin befassen auch wir uns mit Zeichen und Worten. Außerdem sind wir zu Jahresbeginn von dem Gestaltungsteam um Ausstellungsstücke gebeten worden. Diese wurden gemeinsam ausgewählt und für die Präsentation vorbereitet. Es handelt sich um Fernsprechapparate, Kabelstücke und einen Akustikkoppler. Letzterer wurde vom Verein Telekom Historik Bochum als Leihgabe zur Verfügung gestellt.
Ca. 400 Gäste waren zur Eröffnungsveranstaltung anwesend, darunter zwei Vertreter unseres Vereins. Mit großer Aufmerksamkeit folgten die Gäste der Eröffnungsveranstaltung den Ausführungen der Kuratorin, Frau Colleen M. Schmitz zur Entstehung und Gestaltung der Ausstellung. Sie dankte dabei allen Beteiligten, Spendern und Leihgebern, die zum Gelingen der Ausstellung beigetragen haben. Diese ist in vier Abteilungen gegliedert:

– Zur Entstehung von Sprache,

– Von Sinn und Sinnlichkeit der Sprache,

– Zur Macht und Magie der Sprache,

– Sprachheimaten.

Die Themen sind sehr anschaulich gestaltet, mit Gegenständen, Bildern und Schrifttafeln in deutsch und englisch beschrieben. Mit Hilfe von Kopfhörern und Monitoren kann der Besucher weitere Informationen erhalten. Speziell über die Monitore werden mit Hilfe der Gestensprache die gehörlosen Mitmenschen in die Ausstellung einbezogen.
Fazit: Diese Ausstellung ist sehenswert und allen Dresdenern und Touristen zu empfehlen. Für Kinder und Jugendliche gilt dies gleichermaßen, zumal in der Abteilung „Von Sinn und Sinnlichkeit der Sprache“ mit Memory- und Scrabble- Spielen sowie Gestaltungswände zum aktiven Wirken eingeladen wird.

Museumsnacht Dresden 2016

Trotz miesem Wetter mit teilweise Starkregen und in Anbetracht des neuen Termins ist die diesjährige Museumsnacht für uns gut gelaufen.
Die vier Führungen in den Technischen Betriebsraum waren voll ausgebucht. Die meisten Besucher bekamen im Rahmen einer kleinen Führung einen Überblick über unsere Sammlung. Manchmal wurde es im Ausstellungsraum recht eng, da wir niemand im Regen stehen lassen wollten.
Insgesamt wurden 224 Besucher gezählt, darunter erfreulicherweise wieder mehr Kinder, nämlich 23. Kurz vor Schluss konnten wir noch drei Gäste aus Prag begrüßen, denen besonders die Modelle Fallwähler und EMD 55v gefielen.
Damit ist nun der für den Verein aktionsreichste Monat des Jahres Geschichte.

 

 

Erfolgreicher Tag des offenen Denkmals 2016

Am diesjährigen Tag des offenen Denkmals konnten wir bei strahlendem Sonnenschein 79 Besucher in unserem Fernmeldemuseum begrüßen. Damit waren die Führungen fast alle vollständig „ausgebucht“. Es gab kaum Wartezeiten, da sich die Besucher „gut abgesprochen“ hatten. Auch einige Kinder waren dabei, die wir in die Geheimnisse des früheren Telefonierens einweihen konnten.
Von den Besuchern erhielten wir wieder viele anerkennende Worte für unsere Arbeit und das Geschaffene. Einige Besucher deuteten an, uns nochmals zu besuchen bzw. weitere Angebote zu nutzen.

Parallel zu unserer Beteiligung am Tag des offenen Denkmals haben wir auf Bitten des Denkmalvereins Glauchau im Schloss Forderglauchau (mit F!) eine kleine Ausstellung zum Thema Fernsprechwesen aufgebaut. Die Tafeln hat uns freundlicherweise die Hochschule Mittweida zur Verfügung gestellt. Unser Verein, ein ehemaliger Fernmeldekollege aus dem Raum Glauchau und der Denkmalverein Glauchau haben eine weitere Tafel erstellt, auf der die Geschichte des Fernmeldewesens in Glauchau dargestellt wird.
Am Vorabend des Denkmaltages wurde eine weitere Tafel „Geschichte der Postwege in und um Glauchau“ eingeweiht. Danach gab es einen Vortrag von Herrn Metzeroth zu den Wand- und Deckenmalereien im Glauchauer Postgebäude. Hr. Metzeroth ist als Restaurator eng mit diesen Arbeiten verbunden. Er hat 1990 die Restaurierung durchgeführt. Schon sein Urgroßvater wirkte 1891-93 an der Ausgestaltung mit. Das Glauchauer Postgebäude ist in Deutschland das einzige, indem noch die originale Ausgestaltung aus der Zeit  um 1890 weitestgehend erhalten ist.
Der Vortrag und diese Ausstellung sind gut bei den Besuchern angekommen.

 

Tag der offenen Tür am 04.09.2016

Der heutige Tag der offenen Tür begann mit strahlendem Sonnenschein und endete mit Starkregen.
Wir konnten 12 Besucher, dazu 3 Kinder sowie zwei fernmeldetechnisch interessierte Gäste aus Prag im Museum begrüßen. Wir hatten genügend Zeit, um allen Besuchern und den Kindern individuelle Führungen zu bieten sowie Details zu erläutern. Durch die Tschechischkenntnisse von Hans-Henning und die Deutschkenntnisse eines Gastes aus Prag konnten wir alle Sprachbarrieren überbrücken.
Beide Prager sind aktive Amateurfunker. Pavel Langer besitzt darüber hinaus auch exzellente Kenntnisse in der Fernmeldetechnik. Er hat eine reich bebilderte Broschüre über Fernsprechapparate „Telefony – HISTORIE“ herausgegeben und uns davon ein Exemplar überlassen. Dafür recht herzlichen Dank. Interessenten können sich an uns wenden, wenn sie diese Broschüre erwerben wollen.
Ein weiterer Gast, der uns schon mehrmals besucht hat, übergab uns seine gesammelte Fachliteratur. Auch dafür Danke. Wir werden diese Werke in unsere Bibliothek übernehmen. Allen direkt beteiligten Vereinsmitglieder gilt natürlich auch unser Dank für die für unseren Verein am heutigen Tag zur Verfügung gestellte Freizeit.
Der nächste Tag der offenen Tür findet am Sonntag, den 02. Oktober statt.
Bereits vorher haben wir geöffnet
– zum Tag des offenen Denkmals am 11.09.2016 10-15 Uhr
– zur Museumsnacht am 17.09.2016 18-01 Uhr.

 

Öffnungstage im September

Im September haben wir außer dem Höhepunkt im Monat, der Museumsnacht Dresden, an weiteren Tagen geöffnet:

TdoD

Wir sind dabei

  • 04.09.16 Tag der offenen Tür von 10:00-15:00 Uhr geöffnet

Führungen in den Technischen Betriebsraum 10:00, 10:30 und 13:00, 13:30 Uhr

Ausstellungsführungen nach Bedarf;

  • 11.09.16 Tag des offenen Denkmals von 10-15 Uhr  geöffnet

Führungen in den Technischen Betriebsraum stündlich,

Ausstellungsführungen ab 10.20 Uhr alle 20 Min.

 

Dresdner Museumsnacht 2016

Die Dresdner Museumsnacht findet dieses Jahr erstmalig im Herbst statt.

MSN DD

Wir sind dabei

Termin ist der 17.September 2016
Auch unser Fernmeldemuseum nimmt wieder daran teil. Aller 15 Minuten finden Führungen durch den Ausstellungsraum statt, natürlich wie immer mit Vorführung der Technik.
Darüber hinaus sind 18:00/18:30/19:00/19:30 Uhr vier Führungen in den technischen Betriebsraum in der 2. Etage geplant.
Eintrittskarten (gültig für alle teilnehmenden Museen) können bereits jetzt bei uns erworben werden.

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