Achtung – Neue Öffnungstermine

Im zweiten Halbjahr finden unsere monatlichen Tage der offenen Tür am 1. Sonntag des Monats statt.

Geöffnet ist jeweils von 10-15 Uhr.

Führungen in den Technischen Betriebsraum beginnen jeweils 10:00, 10:30 sowie 13:00 und 13:30 Uhr.

Achtung nur jeweils 10 Teilnehmer, um Voranmeldung wird gebeten.

Außerdem nehmen wir am Tag des offenen Denkmals 11.09.2016 und

an der Museumsnacht Dresden 17.09.2016 teil.

 

Sechster Tag der offenen Tür

Am heutigen Tag besuchten uns 14 Interessenten.
Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch von Thomas Falk Vereinsvorsitzender vom Förderverein der Technischen Sammlung Dresden. Er hat uns einen mechanischen Rufnummernspeicher Telerapid übergeben. Den Rufnummernspeicher hat er aus einem Nachlass mit dem Hinweis erworben, diesen mechanischen Speicher einem Fernmeldemuseum zu übergeben. Was heute mit einem Dankeschön von uns geschehen ist. Wir werden uns bemühen, diesen einmal in Funktion vorführen zu können.
Ein weiterer Gast war ein junger Literat, der sich bei uns in einem Crash-Kurs mit der historischen Fernmeldetechnik vertraut machen wollte, um diese in einem literarischen Werk zu verarbeiten. Diese Aufgabe hat unsere Bruni mit Ihrer Ausbildererfahrung bravourös gemeistert.
Der am weitesten angereiste Gast war diesmal ein Besucher aus Irland. Er war begeistert von der von uns bewahrten Technik.
Also ein Tag mit Überraschungsgästen.
Hinweis:
Im zweiten Halbjahr, ab Juli (03.07.), wechseln wir dann auf den ersten Sonntag im Monat.
Im zweiten Halbjahr finden außerdem auch der Tag des offenen Denkmals (11.09.) und die Museumsnacht in Dresden (17.09.) statt.

6. Tag der offenen Tür 2016

6. Tag der offenen Tür

6. Tag der offenen Tür

Übergabe                                            Das Geschenk                                    Rufnummernspeicher von innen

Besuch aus dem Gymnasium St. Annen in Annaberg-Buchholz

Am 26.02.2016 fand in der Fakultät Informatik der TU Dresden der Landeswettbewerb Informatik statt. Dazu reisten auch 7 Schüler mit Ihrem Informatiklehrer aus dem Landkreis-Gymnasium St. Annen in Annaberg-Buchholz schon am Vortag an.
Für den Tag vor dem Wettbewerb organisiert der Lehrer immer etwas Besonderes für die Wettbewerbsteilnehmer. In diesem Jahr war die Wahl auf den Besuch unseres Fernmeldemuseums gefallen. Eine gewisse Beziehung zwischen Informatik und Fernmeldetechnik ist ja vorhanden.
Wir brachten den Schülern die Entwicklung des Fernsprechwesens und die dazu bis 1996 verwendete Technik nahe. Die Schüler waren von der Technik begeistert und davon, diese selbst bedienen zu können.
In den letzten Tagen ging bei uns eine Kopie der entsprechenden Seite des Jahrbuches des Gymnasiums St. Annen ein. Diesen Beitrag veröffentlichen wir gern auf unserer Homepage. Die Zustimmung dafür liegt vor.

15 Jahre Elektrotechnische Sammlung Markkleeberg

Aufgrund der guten Zusammenarbeit in den letzten Jahren waren wir zu dieser Veranstaltung in Markkleeberg am Freitag, den 27.05.2016 eingeladen. Die Festveranstaltung fand im Rathaus Markkleeberg statt. Ca. 60 Gäste und Mitglieder waren der Einladung gefolgt, darunter 4 Mitglieder unseres Vereins. Der Vereinsvorsitzende Dr. Raue ging zu Beginn auf die Geschichte des Arbeitskreises – genauer der Bildungs- und Begegnungsstätte mit seinem Kernstück Elektrotechnische Sammlung – ein. Zuerst im alten Haupt- und Umspannwerk Taucha eingerichtet, begann 2010 der Umzug in das jetzige Objekt Markkleeberg. Die Sammlung umfasst heute 4000 Exponate auf 650 qm Ausstellungsfläche Neben dem Hauptsammelgebiet Starkstromtechnik sind auch Exponate der Fernmeldetechnik, z. B. eine Nebenstellenanlage SK 350, Fernschreiber/ Fernschreibübertragungstechnik und Telefone zu sehen.
Erster Gratulant war der Oberbürgermeister von Markkleeberg Dr. Klose. Das zeigt, welche Verbundenheit zwischen Stadt und Verein besteht. Ähnliches haben wir schon in Mühlhausen erlebt. Weitere Gratulanten kamen vom VDE-Bezirksverein Leipzig/Halle und vom Kommunalen Eigenbetrieb. Der Vereinsvorsitzende  Claus Hegewald überbrachte Glückwünsche der IGHFt und überreichte unsere Vereinschronik.
Im Anschluss an die Feierstunde war dann Gelegenheit, die Elektrotechnische Sammlung anzusehen. Heino und Wolfgang konnten sich daran aber nicht beteiligen. Ausgerechnet beim Vorführen der Fernschreiber streikte das Anschaltgerät. Es wurde sogleich nach Ursachen gesucht. Der Fehler konnte aber dort nicht eingegrenzt werden. Deshalb mussten sie das Gerät zur Reparatur mit nach Dresden nehmen – wieder ein kleines Zeichen für die gute Zusammenarbeit der beiden Vereine.
Wir danken den ca. 20 aktiven Mitgliedern des Arbeitskreises für die erwiesene Gastfreundschaft und wünschen weiterhin alles Gute für den Erhalt und die Erweiterung dieser einzigartigen Sammlung und natürlich auch viele Besucher.

 

Die Arbeiten im Außengelände gehen weiter

Mit dem schönem Wetter begannen auch wieder die Arbeiten im Außengelände. Wir haben heute die Fundamente für das zweite Fernsprechhäuschen, das DCS-Gehäuse und den VLT 1800 Verstärker hergestellt. Udo hatte alles gut vorbereitet. So konnten wir zu viert die letzte Baumaßnahme bis Mittag abschließen. Nach einer kleinen Stärkung  und Aufräumarbeiten war noch Zeit, das schöne Wetter im eigenen Kleingarten zu genießen.

 

Drei spannende Tage des 8. Dampfloktreffen sind zu Ende

Viele Besucher haben an unserem Stand die historische mechanische Fernschreibtechnik in Augenschein genommen und selbst Texte geschrieben.
Die Besucher, die sich zu erkennen gaben, kamen u. a. aus Tschechien, Holland, Mexiko, Rumänien, der Schweiz, der Ukraine sowie den Bundesländern Baden-Württemberg, Brandenburg und Bayern. Einige werden wir bestimmt in unserem Museum wieder begrüßen dürfen.
Ein Geburtstagskind outete sich.
Neben den Trägern unterschiedlicher Bahnuniformen war eine Truppe in recht skurriler Kleidung unterwegs. Auch diese Besucher konnten sich dem Charme der Fernschreiber aus den 50er Jahren nicht entziehen.
Hier noch einige Bilder vom zweiten und dritten Tag.

 

Erste Impressionen vom 8. Dampfloktreffen

Heute begann 10 Uhr pünktlich der erste Tag des 8. DLT.  Vor Beginn wurden von den Ausstellern noch Restarbeiten beim Standaufbau durchgeführt. Die Werkstatthalle war von der IGBW  recht gut vorbereitet.

In unserer Nähe der Bahnpostwagen, des „Verein für Sächsische Postgeschichte und Philatelie“ sowie die Fachgruppe ELBE-Schifffahrt und die IG Historische Friedrichstadt. Weitere Ausstellungen im Umfeld werben für Ihre Vereine und Institutionen.

Das Wetter war gnädig und so kamen dann auch die ersten Besucher in die Ausstellung.

 

 

Lötübung im Luisenstift-Gymnasium Radebeul

Auch in diesem Jahr haben wir in der Partnerschule der Telekom Niederlassung in Dresden wieder eine Lötübung mit Schülern der 5. Klasse  durchgeführt. Inzwischen ist diese Initiative fast zur Tradition geworden. In diesem Jahr haben wir diese Aktion zum dritten mal gemeinsam veranstaltet. Die Schüler haben konzentriert und mit Freude diese etwas außergewöhnliche Schulstunde gemeistert. Das Ergebnis kann natürlich durch Übung noch weiter verbessert werden, aber das Interesse ist geweckt. Zum Abschluss gab es dann ein Zertifikat zur Erinnerung.

 

Der vierte Tag der offenen Tür hatte starke Konkurrenz

Tag der offenen Tür im Straßenbahnmuseum, in der JVA aber nur für Besucher und das Dynamospiel.
Trotz Hinweis im MDR, Sender Dresden, am Freitag kamen nur 10 Besucher.
Für einen ehemaligen Ämterpfleger aus Finsterwalde war der Besuch das Geschenk seiner Kinder anlässlich des 87 Geburtstages. Er war fast den Tränen nahe, die Technik in Funktion zu sehen, die er sein Leben lang betreut hat. 1953 besuchte er einen Lehrgang an der Dresdner Betriebsschule, an den er sich noch gut erinnern konnte.
Somit war doch ein Anliegen, die alte Technik ehemaligen Kollegen in Funktion zu zeigen, erfüllt.

Der nächste Tag der offenen Tür ist dann am 14.05.2016.

Frühjahrsexkursion 2016 in das Zuseum in Bautzen

Unsere Frühjahrsexkursion 2016 hatte das Zuseum in Bautzen zum Ziel, empfohlen schon vor einigen Jahren von unserem Ehrenvorstand Wolfgang Fasold. So richtig wussten wir 20 Teilnehmer nicht so recht, was uns konkret erwartet; wir waren entsprechend gespannt. Mit der Bahn fuhren wir nach Bautzen und liefen von dort direkt die Taucherstraße entlang bis vor’s Zuseum – eine Wortschöpfung aus (Konrad) Zuse und Museum. Hier erwartete uns in einem Klassenzimmer Herr Samuel, hauptberuflich Lehrer und in der Freizeit mit seinen Mitstreitern dahingehend engagiert, jungen Menschen eine Vielzahl von Angeboten zur sinnvollen Freizeitgestaltung anzubieten. Quasi als Fortsetzung der ehemaligen Arbeitsgemeinschaften in den Schulen und des Pionierhauses in Bautzen.

Das erste, was wir im kamingeheizten Klassenzimmer sahen, war eine Modellanlage des Systems 50. Da fühlten wir uns sofort wie zu Hause im Fernmeldemuseum und nahmen gleich die Vitrinen mit historischen Rechenmaschinen ins Visier. Sicher wurde jeder von uns aufgrund seiner Ausbildung schon einmal mit den Grundprinzipien mechanischer Rechentechnik konfrontiert, aber ehrlich, so richtig drauf hatten es nur noch Einzelne. Herr Samuel führte uns kurzweilig anhand selbst gebauter Modelle durch die Geschichte der Rechentechnik, beginnend beim Abakus über Napiersche Rechenstäbchen und den Rechentisch von Adam Ries bis hin zu den Schieberegistern. Im Anschluss konnten wir dann noch die Schätze des Zuseums besichtigen: originale Zuse-Rechner und eine große Demonstrationsanlage, u.a. mit Flachrelais und Drehwähler.

Bevor wir uns über die Bautzner Flaniermeile, die Reichenstraße, zum Restaurant Karasek in der Altstadt begaben, konnten Interessierte noch mit der Eisenbahn im Garten ein Runde drehen. Nicht nur die Kinder hatten da ihren Spaß. Nach der Stärkung im Karasek ging es weiter zur Alten Wasserkunst, der ehemaligen Wasserversorgungsanlage von Bautzen, mit der das Wasser der Spree in die 30 m höher gelegene Stadt gepumpt wurde. Hier konnten wir uns im Turm umschauen, am Boden die Maschinenanlage, in den Zwischenetagen Wissenswertes zu Wasserversorgung und von der Spitze aus Blick auf die Stadtkulisse und die Spree.

Nun hatten wir noch etwas Zeit für individuelle Bummel durch die Stadt, ein Eis oder einen Kaffee, denn die Sonne hatte sich mittlerweile durchgekämpft, dann ging es mit dem Trilex wieder zurück nach Dresden. Wieder einmal sind wir ein Stück schlauer geworden bzw. wurde Vergessenes wieder zutage befördert. Und wieder haben wir Gleichgesinnte kennengelernt, die sich der Wissensvermittlung zu historischen Techniken verschrieben haben.