Erfolgreicher Filmabschluss

Am Mittwoch, 02.11.2016 fand das gemeinsame Projekt Seniorenakademie/IGHFt mit der Premiere des Filmes „Fasse dich kurz“ einen erfolgreichen Abschluss.

Das Kino in der JohannStadthalle war dafür Gastgeber und gut gefüllt. Im Mittelpunkt des Abends stand der neue Film, umrahmt von dem MDR-Beitrag vom 28.04.16 über die damaligen Dreharbeiten am Projekt und einem Backstage zum Film. Seit Jahresbeginn hat das Filmteam der Seniorenakademie mit der Unterstützung der IGHFt die Geschichte rund um das Telefon und den Postplatz in einem Film dargestellt. Der Dank gilt dem Drehbuchautor und Filmemacher Hans-Christian Schilling für seine gute Vorbereitung und straffe Führung durch das Projekt sowie den anderen Teamteilnehmern, die hoch motiviert an der Umsetzung mitgewirkt haben. So entstand ein populärwissenschaftlicher Film von der Geschichte des Postplatzes und des Telefons.

Am Dienstag 29.11.16 18:00 Uhr findet in der JohannStadthalle, Holbeinstraße 68, 01307 Dresden eine nochmalige Vorführung der Filme statt.

Blinde und Sehbehinderte in unserem Verein – eine besondere Herausforderung

Am heutigen Freitag, begrüßten wir Blinde und Sehbehinderte Gäste aus Dresden und Umgebung mit ihren Betreuern. Es war eine insgesamt 18 Personen starke Gruppe, darunter ein Rolli-Fahrer. Er war in Meißen 42 Jahre am Vermittlungsschrank der Nebenstellenanlage des Rat des Kreises/ Landratsamt tätig und konnte sich gut an Teile der gezeigten Technik erinnern.

Zunächst begrüßte Jürgen  mit herzlichen Worten. Danach ging es für uns an die eigentliche „Arbeit“. Wir konnten nach erklärenden Sätzen über die Aufgaben von Drähten, elektrischen Strom und bereit gestellten Endgeräten unseren Gästen durch Ertasten und Hören einiges im wahrsten Sinne des Wortes begreiflich machen. Ein gelegentliches „Hier sehen Sie“ wurde mit Humor quittiert. Die Funktion eines Nummernschalters fand besonderes Interesse und das anschließendes Anhören der Arbeit unserer 22er und 50er Model-Wähleranlagen beeindruckte alle Gäste. Es gab in der Zwischenzeit viele erklärende Gespräche mit Bruni, Werner und Volkmar hinsichtlich der Funktionsweise unserer Fernmeldetechnik. Bei der abschließenden Tasse Kaffee mit unseren Besuchern erlebten wir eine berührende herzliche Dankbarkeit und eine sehr menschliche Atmosphäre untereinander. Das erfüllte auch uns mit Freude und einer kleinen inneren Genugtuung für die gern getane Freizeitbetätigung.

Werner Pohle

Sprache – Welt der Worte, Zeichen, Gesten –

Eine Ausstellung im Deutschen Hygienemuseum Dresden

Am Freitag, den 23.September 2016 wurde von Professor Klaus Vogel (Direktor und Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung DEUTSCHES HYGIENEMUSEUM) die oben genannte Ausstellung eröffnet. Unser Verein und unsere Bochumer Freunde von der Telekom Historik waren dazu eingeladen. Was haben wir mit dieser Ausstellung zu tun? Immerhin befassen auch wir uns mit Zeichen und Worten. Außerdem sind wir zu Jahresbeginn von dem Gestaltungsteam um Ausstellungsstücke gebeten worden. Diese wurden gemeinsam ausgewählt und für die Präsentation vorbereitet. Es handelt sich um Fernsprechapparate, Kabelstücke und einen Akustikkoppler. Letzterer wurde vom Verein Telekom Historik Bochum als Leihgabe zur Verfügung gestellt.
Ca. 400 Gäste waren zur Eröffnungsveranstaltung anwesend, darunter zwei Vertreter unseres Vereins. Mit großer Aufmerksamkeit folgten die Gäste der Eröffnungsveranstaltung den Ausführungen der Kuratorin, Frau Colleen M. Schmitz zur Entstehung und Gestaltung der Ausstellung. Sie dankte dabei allen Beteiligten, Spendern und Leihgebern, die zum Gelingen der Ausstellung beigetragen haben. Diese ist in vier Abteilungen gegliedert:

– Zur Entstehung von Sprache,

– Von Sinn und Sinnlichkeit der Sprache,

– Zur Macht und Magie der Sprache,

– Sprachheimaten.

Die Themen sind sehr anschaulich gestaltet, mit Gegenständen, Bildern und Schrifttafeln in deutsch und englisch beschrieben. Mit Hilfe von Kopfhörern und Monitoren kann der Besucher weitere Informationen erhalten. Speziell über die Monitore werden mit Hilfe der Gestensprache die gehörlosen Mitmenschen in die Ausstellung einbezogen.
Fazit: Diese Ausstellung ist sehenswert und allen Dresdenern und Touristen zu empfehlen. Für Kinder und Jugendliche gilt dies gleichermaßen, zumal in der Abteilung „Von Sinn und Sinnlichkeit der Sprache“ mit Memory- und Scrabble- Spielen sowie Gestaltungswände zum aktiven Wirken eingeladen wird.

Museumsnacht Dresden 2016

Trotz miesem Wetter mit teilweise Starkregen und in Anbetracht des neuen Termins ist die diesjährige Museumsnacht für uns gut gelaufen.
Die vier Führungen in den Technischen Betriebsraum waren voll ausgebucht. Die meisten Besucher bekamen im Rahmen einer kleinen Führung einen Überblick über unsere Sammlung. Manchmal wurde es im Ausstellungsraum recht eng, da wir niemand im Regen stehen lassen wollten.
Insgesamt wurden 224 Besucher gezählt, darunter erfreulicherweise wieder mehr Kinder, nämlich 23. Kurz vor Schluss konnten wir noch drei Gäste aus Prag begrüßen, denen besonders die Modelle Fallwähler und EMD 55v gefielen.
Damit ist nun der für den Verein aktionsreichste Monat des Jahres Geschichte.

 

 

Erfolgreicher Tag des offenen Denkmals 2016

Am diesjährigen Tag des offenen Denkmals konnten wir bei strahlendem Sonnenschein 79 Besucher in unserem Fernmeldemuseum begrüßen. Damit waren die Führungen fast alle vollständig „ausgebucht“. Es gab kaum Wartezeiten, da sich die Besucher „gut abgesprochen“ hatten. Auch einige Kinder waren dabei, die wir in die Geheimnisse des früheren Telefonierens einweihen konnten.
Von den Besuchern erhielten wir wieder viele anerkennende Worte für unsere Arbeit und das Geschaffene. Einige Besucher deuteten an, uns nochmals zu besuchen bzw. weitere Angebote zu nutzen.

Parallel zu unserer Beteiligung am Tag des offenen Denkmals haben wir auf Bitten des Denkmalvereins Glauchau im Schloss Forderglauchau (mit F!) eine kleine Ausstellung zum Thema Fernsprechwesen aufgebaut. Die Tafeln hat uns freundlicherweise die Hochschule Mittweida zur Verfügung gestellt. Unser Verein, ein ehemaliger Fernmeldekollege aus dem Raum Glauchau und der Denkmalverein Glauchau haben eine weitere Tafel erstellt, auf der die Geschichte des Fernmeldewesens in Glauchau dargestellt wird.
Am Vorabend des Denkmaltages wurde eine weitere Tafel „Geschichte der Postwege in und um Glauchau“ eingeweiht. Danach gab es einen Vortrag von Herrn Metzeroth zu den Wand- und Deckenmalereien im Glauchauer Postgebäude. Hr. Metzeroth ist als Restaurator eng mit diesen Arbeiten verbunden. Er hat 1990 die Restaurierung durchgeführt. Schon sein Urgroßvater wirkte 1891-93 an der Ausgestaltung mit. Das Glauchauer Postgebäude ist in Deutschland das einzige, indem noch die originale Ausgestaltung aus der Zeit  um 1890 weitestgehend erhalten ist.
Der Vortrag und diese Ausstellung sind gut bei den Besuchern angekommen.

 

Tag der offenen Tür am 04.09.2016

Der heutige Tag der offenen Tür begann mit strahlendem Sonnenschein und endete mit Starkregen.
Wir konnten 12 Besucher, dazu 3 Kinder sowie zwei fernmeldetechnisch interessierte Gäste aus Prag im Museum begrüßen. Wir hatten genügend Zeit, um allen Besuchern und den Kindern individuelle Führungen zu bieten sowie Details zu erläutern. Durch die Tschechischkenntnisse von Hans-Henning und die Deutschkenntnisse eines Gastes aus Prag konnten wir alle Sprachbarrieren überbrücken.
Beide Prager sind aktive Amateurfunker. Pavel Langer besitzt darüber hinaus auch exzellente Kenntnisse in der Fernmeldetechnik. Er hat eine reich bebilderte Broschüre über Fernsprechapparate „Telefony – HISTORIE“ herausgegeben und uns davon ein Exemplar überlassen. Dafür recht herzlichen Dank. Interessenten können sich an uns wenden, wenn sie diese Broschüre erwerben wollen.
Ein weiterer Gast, der uns schon mehrmals besucht hat, übergab uns seine gesammelte Fachliteratur. Auch dafür Danke. Wir werden diese Werke in unsere Bibliothek übernehmen. Allen direkt beteiligten Vereinsmitglieder gilt natürlich auch unser Dank für die für unseren Verein am heutigen Tag zur Verfügung gestellte Freizeit.
Der nächste Tag der offenen Tür findet am Sonntag, den 02. Oktober statt.
Bereits vorher haben wir geöffnet
– zum Tag des offenen Denkmals am 11.09.2016 10-15 Uhr
– zur Museumsnacht am 17.09.2016 18-01 Uhr.

 

Öffnungstage im September

Im September haben wir außer dem Höhepunkt im Monat, der Museumsnacht Dresden, an weiteren Tagen geöffnet:

TdoD

Wir sind dabei

  • 04.09.16 Tag der offenen Tür von 10:00-15:00 Uhr geöffnet

Führungen in den Technischen Betriebsraum 10:00, 10:30 und 13:00, 13:30 Uhr

Ausstellungsführungen nach Bedarf;

  • 11.09.16 Tag des offenen Denkmals von 10-15 Uhr  geöffnet

Führungen in den Technischen Betriebsraum stündlich,

Ausstellungsführungen ab 10.20 Uhr alle 20 Min.

 

Dresdner Museumsnacht 2016

Die Dresdner Museumsnacht findet dieses Jahr erstmalig im Herbst statt.

MSN DD

Wir sind dabei

Termin ist der 17.September 2016
Auch unser Fernmeldemuseum nimmt wieder daran teil. Aller 15 Minuten finden Führungen durch den Ausstellungsraum statt, natürlich wie immer mit Vorführung der Technik.
Darüber hinaus sind 18:00/18:30/19:00/19:30 Uhr vier Führungen in den technischen Betriebsraum in der 2. Etage geplant.
Eintrittskarten (gültig für alle teilnehmenden Museen) können bereits jetzt bei uns erworben werden.

Exkursion zur Seilablaufanlage Chemnitz-Hilbersdorf

Entsprechend des Arbeitsplanes fand am 23.06.16 die Exkursion zum Museum der Eisenbahnfreunde des Vereines „Eisenbahnfreunde Richard Hartmann e. V.“ in Chemnitz-Hilbersdorf auf dem Programm. Im Blickpunkt war natürlich die Seilablaufanlage der Bahn. Punkt 09.00 Uhr ging die Fahrt mit drei Fahrzeugen von beteiligten Vereinsmitgliedern in Richtung Hilbersdorf los. Ohne Hindernisse waren wir pünktlich am Ziel und wurden vom Vereinsvorsitzenden der Seilablaufanlage herzlich begrüßt.

Und schon rieselten die Informationen. Der Rangierbahnhof diente der Zerlegung von Güterzügen und Neuzusammenstellung für die Weiterfahrt. Die Anlage zur Entlastung des Bahnknotens Chemnitz entstand Ende des 19. Jahrhunderts. Nach Inbetriebnahme betrug der tägliche Wagenzulauf 1700 bis 1800 Wagen. In den Jahren 1918 bis 1925 stieg der Umschlag ständig. 1925 wurde die Kapazitätsgrenze erreicht. Für diesen Gefällebahnhof wurde nun 1928 bis 1930 eine moderne Seilablaufanlage unter Planungsleitung von Dr. Ing. Edmund Frohne, welcher auch in Dresden eine solche errichtete, gestaltet. Danach konnten bis 1990 täglich bis zu 3000 bis 3500 Wagen bewegt werden. Die Anlagen der Seilablaufanlage wurden 1991 außer Betrieb genommen. Das restliche Rangieraufkommen wurde mit Lokomotiven der Baureihe 106 abgewickelt. Im Dezember 1996 erfolgte der letzte Wagenablauf vor der Schließung des Rangierbahnhofs. Heute werden Teile der Anlagen von 25 Vereinsmitgliedern erhalten, instand gesetzt und betrieben. Gegenüber dem üblichen Rangierablauf, die Wagen werden mit Lokomotiven auf die verschiedenen Gleise geschoben bzw. angeschoben, wird bei Verwendung einer Seilablaufanlage der Wagenzug mit Hilfe eines Seilwagens bewegt. Der Seilwagen ersetzt die Lokomotive. Den Seilwagen zog ein Stahlseil, welches mittels der Spannwerken gespannt wurde. Angetrieben wurde die Anlage durch 3 Antriebsmaschinen, welche in einem Maschinenhaus untergebracht sind. Nachdem der Zug getrennt war, galt es die Wagen zu bremsen. Wichtiges Hilfsmittel war dabei der der Hemmschuh mit ca. 7 kg Eigengewicht. Eine körperlich schwere Arbeit. Die Besichtigung und Vorführungen war für alle eine interessante und auch lehrreiche Schau. Die Erzählungen einzelner Vereinsmitglieder charakterisierte das Leben und die Schwere der Arbeit auf dem Rangierbahnhof. Allen Vereinsmitgliedern der Seilablaufanlage weiter viel Erfolg und Danke für die umfangreichen Informationen.

Mit vielen Infos angereichert, meldete sich der kleine Hunger und wir fuhren zum Mittagessen. Frisch gestärkt wurde unser zweites Ziel, das Sächsische Industriemuseum angesteuert. Die dort gezeigten Exponate zeugen mit Hochachtung von den technischen Leistungen und dem wissenschaftlichen Stand der sächsischen Industrie.

Insgesamt eine gelungene Exkursion. Dank den Organisatoren und unseren Fahrern.

Wolfgang Ludwig

Siebenter Tag der offenen Tür

Der heutige Tag der offenen Tür fand, wie vorgesehen, im Juli erstmalig am ersten Sonntag des Monats statt.
Nicht konkurrieren konnten wir dabei mit dem SZ-Fahrradfest mit über 9000 Beteiligten.
Neun Interessenten nutzten das heutige Angebot bei uns.
Schön war, dass einige Eltern/Großeltern mit Ihren Kindern/Enkeln heute gezielt bei uns waren, um ihnen die alten Telefone zu zeigen. Den Kindern machte es sichtlich Spaß, sich mit der alten Technik zu beschäftigen.

Der nächst Tag der offenen Tür findet am Sonntag 07. August statt.