ING-DiBa-Gewinn wurde gut angelegt!

Nachdem im März der Gewinn der ING-DiBa-Vereinsaktion auf unserem Konto eingegangen ist, haben wir zusammen mit einer ortsansässigen Designfirma die schon länger in der Schublade liegenden Entwürfe umgesetzt.

Am letzten Montag erfolgte nun das Anbringen der Folien. Damit erhöht sich die Werbewirksamkeit für unseren Verein deutlich.

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal bei allen Mitgliedern und Freunden unseres Vereins, die durch ihre Unterstützung bei der ING-DiBa-Vereinsaktion im letzten Jahr maßgeblich zum Gewinn beigetragen haben.

Unser Dank gilt ebenso der ausführenden Firma büro quer.kommunikationsdesign für die unkomplizierte und zeitnahe Realisierung.

Neugestaltete Fensterfront

Sibirische Kältewelle vs. TdoT und Geschichtsmarkt

Strahlender Sonnenschein, eisiger Wind und ideale Eislaufbedingungen. So wird vielen das erste Märzwochenende 2018 in Erinnerung bleiben.  Um so erfreulicher fanden zahlreiche Interessenten zum Tag der offenen Tür den Weg in das Fernmeldemuseum und an unseren Stand auf dem 14. Dresdner Geschichtsmarkt. Beide Ereignisse wurden inhaltlich und organisatorisch gut vorbereitet, so dass trotz personeller Doppelbelastung alle Besucher dankbar und mit vielen neuen Eindrücken nach Hause gingen. Im vergangenen Jahr war lange unklar, ob die 14. Auflage des Geschichtsmarktes statt finden kann. Nun ist dieser am neuen Veranstaltungsort in der Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) selbst wieder Geschichte. Übrigens, sowohl in unserem Museum als auch in der SLUB wurde unsere neue Vereinskleidung von den Besuchern und vom Veranstalter gut angenommen.

Wir danken allen Beteiligten Vereinsmitgliedern für  die Einsatzbereitschaft.

Wenn einer eine Reise tut, ….. – der erste Vereinsabend 2018 –

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Unter diesem Motto des ersten Vereinsabend 2018 stellte uns Jürgen Haubold seine bildlich festgehaltenen Eindrücke der Reise in das südwestliche Länderdreieck Deutschlands vor. Diesmal standen jedoch nicht die landschaftlichen Schönheiten des Schwarzwaldes und der Bodenseeregion im Vordergrund sondern die Eindrücke, die Jürgen in drei hoch interessanten Fernmeldesammlungen in Konstanz (D) Schwäbisch Hall (D) und Islikon (CH) gewinnen konnte. Viele interessante Details und Formen der Präsentation von Exponaten könnten auch für unsere Sammlung weitere Anregungen bieten. Jede der vorgestellte Sammlungen hat eine eigene Spezifik, so dass ein Besuch vor Ort, trotz des hohen Zeitaufwands einer Anreise sicher lohnenswert erscheint. Besonders beeindruckt waren die Anwesenden von einem Exponat der Sammlung in Konstanz. Es handelt sich dabei um Hebdrehwähler des Systems 10 nach Strowger, welche auch in Sachsen, so u.a. im Amt Dresden-Süd sowie im Raum Leipzig zum Einsatz kamen. Es ist einem glücklicher Umstand zu verdanken, dass einzelne Gestellrahmen und Wähler nach der Demontage in den 90er Jahren nicht unwiederbringlich verschrottet wurden, sondern in die Sammlung nach Konstanz gelangten. Leider können wir dieses Exponat in unserer Sammlung  (noch) nicht präsentieren. Wünschenswert wäre deshalb eine teilweise Rückverlagerung nach Sachsen. In der Sammlung in  Schwäbisch Hall wird ein Linienverzweiger (LV) gezeigt, der im originalem  Farbton grün unschwer wieder erkennbar ist. Dieser wurde in den 90er Jahren als Geschenk von Dresden über mehrer Stationen in Baden-Württemberg zum jetzigen Ausstellungsort verlagert und von dortigen Vereinsmitgliedern liebevoll gepflegt.  Von großem Interesse für die anwesenden Vereinsmitglieder war die Präsentation technischer Einrichtungen aus Islikon. Hier wurde vor allem das Wirkprinzip des Vermittlungssystem Hasler 31 heiß diskutiert, welches ausschließlich in der Schweiz zum Einsatz kam. Ein weiteres interessante Objekt ist der erste vollautomatische Anrufbeantworter vom Typ Ipsophon aus dem Jahr 1946.

Insgesamt war es wieder ein gelungener Vereinsabend. Wir danken Jürgen für den informativen Vortrag.

 

Verein hat Geschäftsjahr 2017 abgeschlossen und neuen Vorstand gewählt

Am 20.01.2018 fand die Jahresmitgliederversammlung zum Geschäftsjahr 2017 und die Wahl des Vorstandes für die Jahre 2018/2019 statt. Das Geschäftsjahr 2017 wurde erfolgreich abgeschlossen.

Für den Vorstand kandidierten, wie im Bild von links nach rechts, Claus Hegewald, Burkhard Hollwitz, Michael Karwath, Samir Köckritz, Thomas Kubein.

Die Mitglieder wählten, entsprechend der Vereinsatzung, nach Namen und Funktion in den Vorstand:

  • Michael Karwath,       1. Vorsitzender
  • Burkhard Hollwitz,    2. Vorsitzender
  • Samir Köckritz,           Schatzmeister
  • Claus Hegewald,         1. Beisitzer
  • Thomas Kubein          2. Beisitzer

 

Vorstand

Vorstand 2018

 

 

Vom Winde verweht: OB Hilbert kommt und Friederike geht !

Einer guten Tradition folgend, lud Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert gemeinsam mit der Bürgerstiftung unserer Stadt am 18. Januar verdienstvolle Bürger mit ehrenamtlichen Engagement sowie den Stadtrat und weiteren Ehrengästen zum Neujahrsempfang in den vor wenigen Monaten wieder eröffneten Kulturpalast ein. Unser Verein konnte sieben Mitglieder zu diesem Event delegieren, die dieser Einladung gern folgten. Es war ein in jeder Hinsicht ereignisreicher Abend. Das Sturmtief Friederike erschwerte für viele den Hinweg zum Veranstaltungsort. Leider blieben deshalb begehrte Sitzplätze im Saal und auf den Rängen frei. Nach der viele Themen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens umfassenden Ansprache des OB Hilbert sowie des Grußwortes des  Geschäftsführers der Bürgerstiftung, Herrn Winfried Ripp, folgte die konzertante Aufführung der  Ouvertüre, des 1. Aufzuges sowie Teile des 2. Aufzuges der romantischen Oper EURYANTHE von Carl Maria von Weber. Für viele der anwesenden und geehrten Gäste war dies ein eindrucksvoller Kunstgenuss und erstmalige Begegnung mit dem neuen „alten Kulti“ im Zentrum Dresdens. Der Abend klang mit dem Empfang im Foyer des Palastes aus. Zum späten Abend war von Friederike nicht mehr viel zu spüren. Deren verheerenden Unwesen wurden erst am nächsten Tag für alle deutlich sichtbar….

 

Wenn es brenzlig wird …

Am 19. November fand unsere letzte Vereinsexkursion des laufenden Jahres statt. In bewährter Weise bestens von Burkhard organisiert, waren wir diesmal bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Dresden-Bühlau zu Gast. Das triste Grau des Novembersonntags hielt 19 Vereinsmitglieder inklusive Ehepartner sowie zwei Kinder nicht davon ab, der Exkursionseinladung zu folgen. Keiner sollte das Kommen bereuen, denn wir erlebten einen rundum gelungenen Nachmittag. Mit großem Interesse folgten wir im schmucken Aufenthaltsraum der Feuerwache, welches gleichzeitig auch als Traditionszimmer fungiert, den Ausführungen des Wehrleiters Frank Pfeiffer. Mit spürbar viel Herzblut vermittelte er uns Wissenswertes über die Historie sowie das Engagement der Mitglieder der seit 1901 bestehenden Freiwilligen Feuerwehr im Stadtteil Bühlau. Anschaulich wurde uns im liebevoll gestalteten kleinen Museum der FFw sowie in der Fahrzeughalle die Entwicklung und die Strukturen der örtlichen Feuerwehr und des Katastrophenwesens vermittelt. Eindrucksvoll abgerundet wurden die Ausführungen durch einen plötzlich eingehenden Notruf der Leitstelle. Die alarmierten Kameraden waren schnell zur Stelle und rückten binnen weniger Minuten motorisiert zur nahe gelegenen Einsatzstelle aus. Offensichtlich konnte dort schnell geholfen werden, denn nach nicht allzu langer Zeit kehrten die Kameraden zur Wache zurück. Mit diesen Eindrücken ging unsere Exkursion am frühen Abend zu Ende. Ganz herzlich möchten wir uns bei Samir und Burkhard bedanken, die gemeinsam in Familie wohlschmeckenden Kuchen gebacken hatten und uns damit den Nachmittag kulinarisch versüßten. Den Kaffee spendierte uns freundlicherweise unser Gastgeber Herr Pfeiffer.

Jörg Munzig

DiBa Du und Dein Verein – Das war knapp!

SMS fast wie zu Kaisers Zeiten

Was für ein Vormittag! Spannender kann selbst ein Fußballspiel nicht sein! Bereits gestern Abend zeichnete sich ab, dass wir es mit unerbittlichen Gegnern zu tun haben. Heute morgen standen wir auf Platz 207.

Wir setzten alles daran, wieder auf die Zielgerade zurückzukehren. Unser Einsatz hat sich letztlich im wahrsten Sinne des Wortes ausgezahlt. Wir haben mit Platz 199 den Einzug in die Reihe der Gewinner geschafft!

Wir danken ganz herzlich allen unseren Unterstützern!

Eröffnung der Ausstellung „Gründerzeit in Kötzschenbroda“

Am 20.09.17 erfolgte die Eröffnung der Ausstellung „Gründerzeit in Kötzschenbroda“ im dortigen Bürgerbüro. Die Ausweisung des Stadtteilzentrums Radebeul-West zum Sanierungsgebiet per 01.09.2016 war der Anstoß, sich der Historie der Stadtentwicklung fundiert zu widmen. Zielstellung dieser Ausstellung ist es, eine breite Diskussion anzustoßen, um mit umfassender Bürgerbeteiligung zur Erhaltung des durch die Gründerzeit geprägten architektonischen Gesamterscheinungsbildes beizutragen. Durch die Vermittlung unseres Vereinsmitgliedes Ronald Galle aus Radebeul konnten wir mit einem Beitrag zum Fernmeldewesen die Ausstellung inhaltlich bereichern.
Drei Vereinsmitglieder nahmen die Einladung zur Eröffnung der Exposition war. Nach den einleitenden Worten der Kulturverantwortlichen der Stadt Radebeul und der angemessenen musikalischen Umrahmung konnten wir zusammen mit den ersten Besuchern die Ausstellungstafeln eingehend betrachten und erste Eindrücke sammeln.
Anschaulich wird anhand von Bildtafeln, Karten und anderen Zeitdokumenten die Entwicklung von Radebeul-West (Kötzschenbroda) vom ländlichen Charakter zur Stadt aufgezeigt. Dabei spielte die Eisenbahn und das Nachrichtenwesen neben zahlreichen Industriebetrieben eine vordergründige Rolle. Auch der Zusammenschluss mehrerer Dörfer zu den Städten Kötzschenbroda und Radebeul in den Gründerjahren sowie die Vereinigung beider Städte zu Radebeul 1935 wurden detailliert dokumentiert.

Die Ausstellung ist noch bis zum 06.12.17 jeweils mittwochs von 15-18 Uhr im Bürgertreff, auf der Bahnhofstr. 8, in Radebeul-West geöffnet. Die Initiatoren dieser Ausstellung freuen sich auf viele interessierte Besucher.

Jürgen Haubold/ Ronald Galle

 

 

Rückblick auf die Dresdner Museumsnacht 2017

Die Museumsnacht Dresden 2017 ist Geschichte. Während der Aufbauphase der Außenanlagen im Eingangsbereich zeigte sich der Himmel über Dresden regenverhangen, dennoch blieb es bis zum Abschluss der Museumsnacht erfreulich ohne Schauer.

Die ersten Gäste trafen schon gegen 17 Uhr ein, um an einer der personell begrenzten Führungen in den Technischen Betriebsraum teilnehmen zu können. Aufgrund dieses erhöhten Interesses haben wir deshalb kurzfristig für 17:30 Uhr eine zusätzliche Führung in das Programm aufgenommen.

Insgesamt konnten wir 286 Besucher begrüßen. Das waren 62 mehr als im vergangenen Jahr.
Die gestiegene Anzahl von Jugendlichen sowie der Anteil von Familien mit Kindern waren in diesem Jahr besonders erfreulich. Diese Besucher nutzten vor allem die Möglichkeiten des Verbindungsaufbaus verschiedener Telefone, die an die Nebenstellenanlage MSN70 angeschlossen sind. Großes Interesse unserer Besucher fanden auch die Demonstrationsanlagen und hier besonders die Fallwähleranlage. Eindrucksvoll war für viele das Zusammenspiel zwischen alter und neuer Technik. Deshalb wurde das TelexPhone besonders stark frequentiert, um die Kopplung zwischen Fernschreibmaschine und Handy zu testen.

Auch die seit kurzem ausgestellte Sammlung von Telefonkarten fand ein reges Interesse.

Insgesamt können wir von einer gelungenen Museumsnacht sprechen. Denn immer wieder war zu vernehmen, dass sich Besucher unsere zukünftigen Tage der offenen Tür vormerkten und diese für einen tiefer gehenden Einblick nutzen möchten.

Nicht zuletzt danken wir an dieser Stelle den aktiv beteiligten Vereinsmitglieder, ohne deren Mitwirken der Erfolg dieser Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.

Jörg Munzig/ Jürgen Haubold