Die Telekom-Historiker aus Bochum in der historischen Vermittlungsstelle Leipzig

Am 18./19. Mai besuchten die Mitglieder der Telekom Historik Bochum unsere AG Sasstraße in Leipzig.
Der Besuch begann natürlich nach einem kurzen Imbiss in der historische Vermittlungsstelle S22. Viele interessante Gespräche wurden geführt, Fotos geschossen und Erfahrungen ausgetauscht. Neben dem Aufbau der Technik fanden die großflächigen Bilder, die die Ausstellungsräume ergänzen, regen Zuspruch.
Bei sehr schönem Wetter zeigten dann die Leipziger Vereinsmitglieder ihren Gästen die Sehenswürdigkeiten der Messestadt. So führte unser Weg an die Nikolaikirche, die Thomaskirche, das Alte und Neue Rathaus und die Mädler-Passage. Am „Thüringer Hof“ endete der kurze Stadtrundgang. Dabei konnten wir den spontanen Live-Auftritt eines tollen Jugendchores aus Kanada in der Nikolaikirche miterleben. Bei gutem Essen und einigen Bieren riss der Gesprächsfaden im „Thüringer Hof“ nicht ab.
Am zweiten Tag standen das Panometer mit dem gegenwärtigen Thema „TITANIC“ und das Völkerschlachtdenkmal auf dem Besuchsprogramm.
Auf der Rückfahrt hatten die Bochumer Vereinsfreunde ausreichend Zeit, die zurückliegenden Stunden Revue passieren zu lassen. Alle waren schlichtweg begeistert. So bedankten sie sich ganz herzlich bei den Organisatoren für zwei erlebnisreiche Tage in Leipzig.

Besuch in Prag

Am 16.05.2017 fuhr eine kleine Abordnung des Vereins nach Prag. Wir folgten damit einer Einladung unseres Prager Freundes Pavel Langer, des Herausgebers des Buches „Telefony“. Wir starteten auf Empfehlung Pavels bereits um 6:00 Uhr, da ein umfangreiches Besuchsprogramm geplant war. Gerade hatte ich die für deutsche Verhältnisse wenig befahrene Autobahn „gelobt“, kamen wir nur 4 km vor der geplanten Ausfahrt in Prag in einen Stau, der uns 45 Minuten Verspätung einbrachte.
Pavel Langer hatte seinen Freund André mitgebracht, der den ganzen Tag wertvolle Dienste als Fotograf, Übersetzer und Navigator für die Fahrten in der Innenstadt leistete.
Zuerst besuchten wir das Museum PRE, in dem außer einer beeindruckenden Sammlung von Exponaten der Energietechnik Pavel Langers genauso bemerkenswerte Sammlung von Telefonen untergebracht ist. Der Direktor des Museums PRE begrüßte uns und führte uns auch selbst durch die Ausstellung.
Danach wollte uns Pavel das Depot, das im Gebäude der tschechischen Telekom CETIN in Zizkov untergebracht ist, zeigen. Dort befindet sich ein weiterer Arbeitsplatz von Pavel. In den Lagerräumen waren z. B. viele Fernschreiber, Kabelexponate und auch moderne Technik zu sehen. Begrüßt wurden wir bei CETIN vom Abteilungsleiter für schnelles Internet. Er zeigte uns moderne Nachrichtentechnik auf LWL- Basis, die in einem Werk in Hartmannsdorf bei Chemnitz hergestellt wird. Der AbtL will sich übrigens bald unser Fernmeldemuseum ansehen.
Nach dem Mittagessen ging es in die Wohnung von Pavel. Dort übergaben wir aufbereitete deutsche Telefone, und wir konnten uns an Pavels Telefonen erfreuen. Bei Kaffee und Kuchen tauschten wir uns über technische Details wie Anschlussdosen, die Bezeichnung tschechischer Telefone und die Darstellung technischer Fakten bei der Übersetzung des Buches  aus. Weit nach 16:00 Uhr begann dann die Rückreise.
Wir möchten uns bei unseren Freunden Pavel und André ganz herzlich für die Bewirtung, Reisebegleitung und Gastfreundschaft bedanken. Es war ein sehr schöner Tag. Nur – von den Sehenswürdigkeiten Prags haben wir nichts mitbekommen. Aber das kann man ja mal nachholen.

 

Patenschaftsvertrag zwischen Gymnasium Luisenstift und der Telekom-Niederlassung Dresden

2004 erfolgte die erstmalige Unterzeichnung eines Patenschaftsvertrages zwischen dem Gymnasium Luisenstift in Radebeul und der Telekom-Niederlassung Dresden. Mit der Vertragsverlängerung 2008 wurde unserer Verein aktiv in dessen Ausgestaltung einbezogen. Ziel ist es seit dem, entsprechend unserer Satzung, die Jugendliche an die historische Kommunikationstechnik heranzuführen. Auf Basis der Vereinbarungen kommen jeweils die Fünftklässler zu einem Vortrag mit Führung in unser Museum. Neben den Informationen zur Historie der Telefonie und dem praktischen Umgang mit den Telefonen weisen wir präventiv auf die Gefahren im Umgang mit den Medien hin.

Seit zwei Jahren führen wir mit interessierten Jugendlichen zusätzlich praktische Übungen im Löten durch. Die Schüler können dabei Ihre handwerklichen Fähigkeiten erweitern und für unsere Vereinsmitglieder ist es ein schönes Erlebnis, Ihre Erfahrungen weiterzugeben.

Am vergangenen Donnerstag erfolgte nun schon die 13. Vertragsverlängerung. Künstlerisch umrahmt von den Gymnasiasten erfolgte nach kurzen Grußworten der Schulleiterin und des Niederlassungsleiters die erneute Vertragsverlängerung mit Ihren Unterschriften.

Neben den Aufgaben, die die Niederlassung übernommen hat, werden wir auch im nächsten Jahr wieder unseren Beitrag zur Erfüllung des Patenschaftsvertrages leisten.

 

Vorschulkinder im Fernmeldemuseum

Am Ende der Kindergartenzeit erfolgt in vielen Kitas der Vorschulunterricht. Bereits in den vergangenen Jahren besuchten zahlreiche Vorschulkinder unser Fernmeldemuseum.

Auch in diesem Jahr konnten wir in der letzten Woche acht aufgeweckte und wissbegierige Vorschulkinder aus einer Kita im Umfeld unseres Museums begrüßen. Die Kinder hatten sich gut vorbereitet und  wussten schon einiges über die Formen der Informationsübertragung in der Vergangenheit; von der Brieftaube zum Brief, vom simplen Bindfadentelefon zum modernen Handy mit den unterschiedlichen Transportmitteln. Auch auf die Frage, woher kennt die Brieftaube die Adresse des Empfängers, konnten wir eine Antwort finden.

Mit zwei weiteren Vereinsmitgliedern haben wir dann gemeinsam unsere verschiedenen Telefone an den Schauanlagen ausprobiert. 

Den Kindern und uns hat es wieder viel Spaß bereitet. Nun freuen wir uns schon auf die versprochenen Bilder der Kinder,
die so ihre „Telefon-Erlebnisse“ zeichnerisch nacharbeiten wollen.

Der Tag der offenen Tür am 1. April war kein Aprilscherz.

Der heutige vierte Tag der offenen Tür war für uns ein sehr erfolgreicher Tag.
Uns besuchten 19 Gäste. Es waren überwiegend Fachleute. Sie kamen aus Erfurt, München, Ostrhauderfehn (Ostfriesland) und natürlich aus Dresden sowie Telekom-Mitarbeiter aus der Region Oschatz.
Von einem Gast erhielten wir 2 Fernsprechapparate W 19 und von dem Verfasser des Bildbandes „Telefone 1905-1980“ ein Exemplar seiner Arbeit. Danke an dieser Stelle nochmals den Spendern.

Den 1. April nutzten auch andere Vereine zur Eröffnung Ihrer Ausstellungssaison u. a. das Technikmuseum Seilablaufanlage in Chemnitz. Eines unserer Vereinsmitglieder ist auch dort tätig, deshalb ein Link dorthin:  ( http://bit.ly/2oLR0iQ ) .

Unser nächste Tag der offenen Tür findet am Samstag 06. Mai statt. Wir freuen uns auch an diesem Tag auf viele neue Besucher.

Frühjahrsexkursion 2017 nach Dessau

Am 11. März fand unsere erste Vereinsexkursion in diesem Jahr statt. Ziel war das Technikmuseum „Hugo Junkers“ in Dessau.

Trotz einiger Absagen zählten wir doch 12,5 Teilnehmer, die gegen Mittag in Dessau nach spannender Zugfahrt mit schon angeheiterten Fußballfans eintrafen. Bereits bei der Einfahrt bemerkten wir die zahlreichen Einsatzfahrzeuge der Polizei und als wir den Bahnhof verließen, erfuhren wir auch den Grund: Gerade an unserem Exkursionstag fanden in Dessau Demonstrationen und Gegendemonstrationen statt.

Mit dem Bus ging es erst mal weiter bis zum Technikmuseum. Vor dem Museum auf dem Gelände der ehemaligen Junkers-Werke begrüßten uns historische Flugzeuge. Im Museum selbst konnten wir dann noch zwei Nach- bzw. Wiederaufbauten legendärer Junkers-Flugzeuge bestaunen. Zunächst gab uns jedoch Herr Heinrich, der uns letztlich über zwei Stunden durchs Museum führte, eine umfangreiche Einweisung in die Geschichte der Junkers-Werke und zum Lebenswerk Hugo Junkers’. Vor seiner Zeit im Flugzeugbau glänzte Junkers als Pionier der Gaswärmetechnik und die ausgestellten Thermen im Museum waren vielen aus der Jugend noch gut bekannt. Zu besichtigen gab es aber auch ein Einfamilienhaus aus Stahl und Metalleinrichtungsgegenstände und -möbel.

Der Schwerpunkt unserer Führung lag dann aber deutlich im Flugzeugbau. Ein Nachbau der F 13 wurde gerade fertiggestellt, eine Ju 52, besser bekannt als Tante Ju, konnte auch innen besichtigt werden. Daneben sind zahlreiche Modelle ausgestellt. Herr Heinrich musste viele Fragen beantworten und so reichten die zwei Stunden nicht einmal, um auch den sicher nicht weniger interessanten Bereich des Motoren- und Maschinenbaus zu besichtigen. Einige Vereinsfreunde drohten daher spontan einen erneuten Besuch des Museums an…

Eigentlich sah unser Plan nun eine Busfahrt zum Bistro im Bauhaus vor, wo wir einen Imbiss nehmen wollten. Aber aufgrund der Demonstrationen war der Busverkehr lahmgelegt und so begaben wir uns per pedes zum Bauhaus. Wir hatten noch Glück im Unglück, die eigentliche Demonstration war vorüber und wir zwängten uns vorschriftswidrig durch die Gitter, die uns den Zugang zum Bistro versperrten.

Gut gestärkt unternahmen wir anschließend noch einen kleinen Architektur-Spaziergang, besichtigten von außen die Meisterhäuser, das Schloss Georgium und von Ferne das Mausoleum, bevor wir die Heimreise antraten. Gegen halb neun waren wir wieder in Dresden, leicht geschafft, aber mit vielen neuen Eindrücken.

Ein ereignisreiches Wochenende ist vorüber

Es begann
am Freitag mit dem Besuch einer zweiten Gruppe des Verbandes der Blinden und Sehschwachen bei uns im Fernmeldemuseum. Bereits im November des letzten Jahres konnten wir einer Gruppe unsere Technik „begreiflich“ machen. Diese erste Führung war so gut angekommen und hatte sich schnell positiv verbreitet. Dank unserer Vereinsmitglieder Brunhilde, Beate und Werner konnten wir auch diesmal unsere Fernmeldetechnik „griffig“ präsentieren. Bei einer Tasse Kaffee wurden Erinnerungen geweckt, zumal einige der Gäste enge Verbindungen zur Fernmelde – und Rechentechnik besaßen. Auch diesmal wurde nicht mit Lob gespart. Dafür möchten wir uns bedanken. Auch uns hat es wieder Spaß bereitet. Unterstützt wurden wir von einem ehemaligen Nebenstellen-/Ämterpfleger des PFA Meißen, der eng mit dem o. g. Verband verbunden ist. Auch ihm gilt unser Dank.

Es setzte sich fort
am Samstag mit dem dritten Tag der offenen Tür. An diesem Tag besuchten uns 9 interessierte Gäste. Zwei hatten Ihre Kinder/Enkel mitgebracht. Unter den Besuchern ein Bürger aus Ungarn und ein Vereinsmitglied, das seinen Enkel für unsere Technik begeistern konnte. Wir hatten genügend Zeit, die Technik vorzustellen und Fragen zu beantworten.

Der Höhepunkt war
unsere zweitätige Teilnahme am 13. Dresdner Geschichtsmarkt. 60 Vereine setzten das Thema „Kunst und Kultur in Dresden“ für Ihren Bereich um. Wir nahmen uns die Freiheit, das Thema in „Kunst am Bau an Post- und Fernmeldegebäuden“ abzuwandeln, umgesetzt mit einem Vortrag und entsprechenden Schautafeln. Es gab wieder zahlreiche Gespräche mit Besuchern und Vertretern anderer Vereine. An unserem Stand konnten wir, wie in jedem Jahr auch ehemalige Kolleginnen/ Kollegen aus dem Dresdner Post- und Fernmeldewesen begrüßen.

Dank an den Verein Dresdner Geschichtsmarkt e.V. für die Vorbereitung und Gestaltung dieses Geschichtsmarktes. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

13. Dresdner Markt für Geschichte und Geschichten

An diesem Wochenende findet der 13. Markt für Dresdner Geschichte und Geschichten statt.
Termin:            04.03./05.03.2017
Ort:                  Gebäude der Fakultät Informatik der TU Dresden auf der Nöthnitzer Straße Nr. 46
Öffnungszeit: Sa. 04.03.17 10-17 Uhr
                         So. 05.03.17 10-15 Uhr
Thema:         „Die Geschichte von Kunst und Kultur in Dresden“
46 Aussteller und 20 Vortragsthemen widmen sich diesem Themenkreis.
Das Fernmeldemuseum Dresden ist mit einem eigenen Stand vertreten und präsentiert am Sonntag, 05.03.2017 11:30 Uhr im Raum 2 unseren Vortrag „Kunst an Bauwerken des Post und Fernmeldewesens“
Die Veranstalter freuen sich auf viele Besucher.

Neues für 2017

Den Besuchern unserer Homepage wünschen wir für das neue Jahr alles Gute und Gesundheit. Besuchen Sie uns wieder einmal in unserem Museum.
Im neuen Jahr haben wir das Fernmeldemuseum jeden ersten Samstag im Monat von 10:00-15.00 Uhr geöffnet (letzter Einlass 14:30 Uhr). Bei Gruppen ab 6 Personen bitten wir um Anmeldung.

Eintritt:
Erwachsene 2,50 €; Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.
Kinder unter 14 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen!

Sonderführungen:
Individuelle Sonderführungen sind jederzeit möglich, jedoch aus Planungsgründen möglichst einen Monat im Voraus unter (0172) 5 44 25 66 abzustimmen. Bei Sonderführungen erheben wir zusätzlich eine Aufwandspauschale/Führung in Höhe von 20,00 € neben den regulären Eintrittspreisen.

 

 

 

 

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