Der vierte Tag der offenen Tür hatte starke Konkurrenz

Tag der offenen Tür im Straßenbahnmuseum, in der JVA aber nur für Besucher und das Dynamospiel.
Trotz Hinweis im MDR, Sender Dresden, am Freitag kamen nur 10 Besucher.
Für einen ehemaligen Ämterpfleger aus Finsterwalde war der Besuch das Geschenk seiner Kinder anlässlich des 87 Geburtstages. Er war fast den Tränen nahe, die Technik in Funktion zu sehen, die er sein Leben lang betreut hat. 1953 besuchte er einen Lehrgang an der Dresdner Betriebsschule, an den er sich noch gut erinnern konnte.
Somit war doch ein Anliegen, die alte Technik ehemaligen Kollegen in Funktion zu zeigen, erfüllt.

Der nächste Tag der offenen Tür ist dann am 14.05.2016.

Frühjahrsexkursion 2016 in das Zuseum in Bautzen

Unsere Frühjahrsexkursion 2016 hatte das Zuseum in Bautzen zum Ziel, empfohlen schon vor einigen Jahren von unserem Ehrenvorstand Wolfgang Fasold. So richtig wussten wir 20 Teilnehmer nicht so recht, was uns konkret erwartet; wir waren entsprechend gespannt. Mit der Bahn fuhren wir nach Bautzen und liefen von dort direkt die Taucherstraße entlang bis vor’s Zuseum – eine Wortschöpfung aus (Konrad) Zuse und Museum. Hier erwartete uns in einem Klassenzimmer Herr Samuel, hauptberuflich Lehrer und in der Freizeit mit seinen Mitstreitern dahingehend engagiert, jungen Menschen eine Vielzahl von Angeboten zur sinnvollen Freizeitgestaltung anzubieten. Quasi als Fortsetzung der ehemaligen Arbeitsgemeinschaften in den Schulen und des Pionierhauses in Bautzen.

Das erste, was wir im kamingeheizten Klassenzimmer sahen, war eine Modellanlage des Systems 50. Da fühlten wir uns sofort wie zu Hause im Fernmeldemuseum und nahmen gleich die Vitrinen mit historischen Rechenmaschinen ins Visier. Sicher wurde jeder von uns aufgrund seiner Ausbildung schon einmal mit den Grundprinzipien mechanischer Rechentechnik konfrontiert, aber ehrlich, so richtig drauf hatten es nur noch Einzelne. Herr Samuel führte uns kurzweilig anhand selbst gebauter Modelle durch die Geschichte der Rechentechnik, beginnend beim Abakus über Napiersche Rechenstäbchen und den Rechentisch von Adam Ries bis hin zu den Schieberegistern. Im Anschluss konnten wir dann noch die Schätze des Zuseums besichtigen: originale Zuse-Rechner und eine große Demonstrationsanlage, u.a. mit Flachrelais und Drehwähler.

Bevor wir uns über die Bautzner Flaniermeile, die Reichenstraße, zum Restaurant Karasek in der Altstadt begaben, konnten Interessierte noch mit der Eisenbahn im Garten ein Runde drehen. Nicht nur die Kinder hatten da ihren Spaß. Nach der Stärkung im Karasek ging es weiter zur Alten Wasserkunst, der ehemaligen Wasserversorgungsanlage von Bautzen, mit der das Wasser der Spree in die 30 m höher gelegene Stadt gepumpt wurde. Hier konnten wir uns im Turm umschauen, am Boden die Maschinenanlage, in den Zwischenetagen Wissenswertes zu Wasserversorgung und von der Spitze aus Blick auf die Stadtkulisse und die Spree.

Nun hatten wir noch etwas Zeit für individuelle Bummel durch die Stadt, ein Eis oder einen Kaffee, denn die Sonne hatte sich mittlerweile durchgekämpft, dann ging es mit dem Trilex wieder zurück nach Dresden. Wieder einmal sind wir ein Stück schlauer geworden bzw. wurde Vergessenes wieder zutage befördert. Und wieder haben wir Gleichgesinnte kennengelernt, die sich der Wissensvermittlung zu historischen Techniken verschrieben haben.

12. Dresdner Geschichtsmarkt trifft auf Nachwuchs

Alte und junge, darunter auch ganz junge Dresdner besuchten den 12. Geschichtsmarkt (s. Bild). Vielleicht einmal Nachwuchs für unseren Verein oder für den Geschichtsverein.

Der Markt war vom Dresdner Geschichtsverein wieder gut vorbereitet. Wir beteiligten uns bereits zum 8. Mal. Damit ist man bereits mit vielen Ausstellern vertraut und es gibt mittlerweile auch einige persönliche Kontakte.

Nachdem wir uns das letzte Mal mit einem Anschauungsmodell einer Klein-Vermittlungsstelle System S27/ S29 präsentierten, entschieden wir uns diesmal für Fernschreiber. Wolfgang und Heino hatten dafür zwei Fernschreibmaschinen bereitgestellt, mit denen die Besucher ihre eigenen Texte von einer zur anderen Maschine senden und dann den Ausdruck mit nach Hause nehmen konnten. Gut kamen auch vorbereitete Lochstreifen an, die Texte zum Fernmeldemuseum oder die berühmte „Kaufenschleife“ ausdruckten. Erstaunt waren  einige Besucher, dass das alles ohne Elektronik funktioniert.

Natürlich werden wir auch am 13. Geschichtsmarkt wieder teilnehmen. Danke an alle unmittelbar Beteiligten und den Veranstalter.

Senioren am Set

Am 17.02.2016 war der erste Drehtag für das Filmteam der Seniorenakademie Dresden. In unseren Technikräumen wird ein Film mit dem Arbeitstitel “Fasse dich kurz!“ gedreht. Der Film zeigt die Entwicklung des Fernsprechens in Dresden.

Herr Schilling von der Seniorenakademie hatte die Texte exakt auf Papier aufgeschrieben. Hier wird nicht mit neumodischem Teleprompter gearbeitet. Die Sprecher hatten ihre Stimmen geölt und die übrige Technik war einsatzbereit. Trotz intensiver Arbeit war, wie immer bei Filmaufnahmen, die Zeit schneller um, als vorhergesehen. Ein zweiter Termin ist schon vereinbart…

Zweiter Tag der offenen Tür in diesem Jahr

Am heutigen Tag haben unserem Fernmeldemuseum 30 Personen einen Besuch abgestattet, darunter wieder einige ehemalige Kolleginnen und Kollegen.

Die Führung für 10:30 Uhr war schon 10:00 Uhr ausgebucht. Danach ging es in kleinen Gruppen weiter. Wir konnten auch allen nachfolgenden Besuchern einen Einblick in den Technischen Betriebsraum bieten. Die für 13:30 Uhr angekündigte Führung hatten ebenfalls einige Besucher gezielt ausgewählt.

Dieser Tag der offenen Tür zeigte, dass unsere neuen monatlichen Öffnungszeiten gut angenommen werden.

Tag der offenen Tür am 13.02.2016

Wir haben an diesem Sonnabend von 10-15 Uhr geöffnet.

Zu sehen sind historische Telefone, Nebenstellenanlagen und Funktionsmodelle, die auch selbst ausprobiert werden können.

Führungen in den „Technischen Betriebsraum“ finden dann jeweils 10:30 und 13:30 statt (Achtung jeweils nur 10 Personen).  Im Rahmen dieser Führungen zeigen wir  betriebsfähige Fernmeldetechnik aus den Jahren 1922 bis 1990, die von Vereinsmitgliedern sachkundig erläutert wird.

Eintrittspreise:

Erwachsene 1,00 €, für Jugendliche ab 14 Jahren 0,50 €,

Kinder in Begleitung Erwachsener und Inhaber des Ehrenamtspasses der Bürgerstiftung haben freien Eintritt.

Der alte Vorstand ist auch der neue Vorstand

Jahresmitgliederversammlung mit Vorstandswahl

Am Samstag, den 16.Januar 2016 trafen sich auf Einladung des Vereinsvorstandes 40 Mitglieder zur Jahresmitgliederversammlung im Telekomgebäude Annenstraße. Der Vorstandsvorsitzende legte im Auftrag des Vorstandes Rechenschaft über die Arbeit im 16. Vereinsjahr ab. Unser Schatzmeister berichtete zu den Jahreseinnahmen und –ausgaben. Die Kassenprüfer stellten die Richtigkeit der Kassenführung fest. Nach einer Diskussion zu den Berichten entlasteten die Mitglieder einstimmig den Vorstand für das Jahr 2015.

Auf der Grundlage der Vereinssatzung und weiterer Vereinsdokumente wurden der Vorstand, die Arbeitsgruppenleiter für sieben Arbeitsgruppen und zwei Kassenprüfer für die nächsten zwei Jahre gewählt. Der Wunsch der Mitglieder bestand darin, dass die bisherigen Vorstandsmitglieder ihre Arbeit auch die nächsten zwei Jahre fortsetzen sollten. Veränderungen gab es in zwei Arbeitsgruppen und bei den Kassenprüfern.

Von dieser Stelle bedanken sich die gewählten Vereinsmitglieder für das in sie gesetzte Vertrauen.

Ein herzlicher Dank für die Unterstützung und Hilfe im Jahr 2015 geht an alle Vereinsmitglieder, Freunde, Spender und Sponsoren.

Claus Hegewald / Jürgen Haubold

 

Aller Anfang ist schwer!

Der erste Tag der offenen Tür 2016 ist Geschichte. Erstmals im Januar und eingeplant in einem festen Rhythmus (im ersten Hj. 2016 an jedem 2. Sonnabend des Monats).

Wir konnten 9 Besucher begrüßen. Das waren für den ersten Öffnungstag des Fernmeldemuseums in diesem Jahr nicht viele, aber sehr interessierte Besucher. Ein Besucher übergab uns ein Modellauto (1:87) Typ Opel der Deutschen Bundespost, Fernmeldedienst als Geschenk. Dafür herzlichen Dank.

Unser neues Öffnungskonzept muss sich noch durchsetzen. Die Werbung müssen wir weiter optimieren. Die Führung wollen wir für unsere Besucher individueller prägen.

Besonderen Dank an alle direkt beteiligten Vereinsmitglieder.

Ein Beitrag über unser Fernmeldemuseum ist auch zu finden auf:  www.oiger.de .

Der nächste Tag der offenen Tür ist dann der 13.02.2016.

Erweiterung der Öffnungszeiten

Wir wollen ab 2016 die Öffnungszeiten des Fernmeldemuseums erweitern und kontinuierlicher gestalten.
Deshalb werden wir

– im ersten Halbjahr an jedem zweiten Samstag jedes Monats

09.01.; 13.02.; 12.03.; 09.04.; 14.05.; 11.06. und

– im zweiten Halbjahr an jedem ersten Sonntag jedes Monats

03.07.; 07.08.; 04.09.; 02.10.; 06.11.; 04.12.

jeweils von 10-15 Uhr öffnen.

Führungen in den großen „Technischen Betriebsraum“ finden dann jeweils 10:30 und 13:30 statt (Achtung jeweils nur 10 Personen).

Unabhängig von den neuen Öffnungszeiten nehmen wir am Denkmalstag 11.09. und an der Museumsnacht 17.09. teil.

 

Flyer 2016

 

Flyer 2016