Wenn es brenzlig wird …

Am 19. November fand unsere letzte Vereinsexkursion des laufenden Jahres statt. In bewährter Weise bestens von Burkhard organisiert, waren wir diesmal bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Dresden-Bühlau zu Gast. Das triste Grau des Novembersonntags hielt 19 Vereinsmitglieder inklusive Ehepartner sowie zwei Kinder nicht davon ab, der Exkursionseinladung zu folgen. Keiner sollte das Kommen bereuen, denn wir erlebten einen rundum gelungenen Nachmittag. Mit großem Interesse folgten wir im schmucken Aufenthaltsraum der Feuerwache, welches gleichzeitig auch als Traditionszimmer fungiert, den Ausführungen des Wehrleiters Frank Pfeiffer. Mit spürbar viel Herzblut vermittelte er uns Wissenswertes über die Historie sowie das Engagement der Mitglieder der seit 1901 bestehenden Freiwilligen Feuerwehr im Stadtteil Bühlau. Anschaulich wurde uns im liebevoll gestalteten kleinen Museum der FFw sowie in der Fahrzeughalle die Entwicklung und die Strukturen der örtlichen Feuerwehr und des Katastrophenwesens vermittelt. Eindrucksvoll abgerundet wurden die Ausführungen durch einen plötzlich eingehenden Notruf der Leitstelle. Die alarmierten Kameraden waren schnell zur Stelle und rückten binnen weniger Minuten motorisiert zur nahe gelegenen Einsatzstelle aus. Offensichtlich konnte dort schnell geholfen werden, denn nach nicht allzu langer Zeit kehrten die Kameraden zur Wache zurück. Mit diesen Eindrücken ging unsere Exkursion am frühen Abend zu Ende. Ganz herzlich möchten wir uns bei Samir und Burkhard bedanken, die gemeinsam in Familie wohlschmeckenden Kuchen gebacken hatten und uns damit den Nachmittag kulinarisch versüßten. Den Kaffee spendierte uns freundlicherweise unser Gastgeber Herr Pfeiffer.

Jörg Munzig

DiBa Du und Dein Verein – Das war knapp!

SMS fast wie zu Kaisers Zeiten

Was für ein Vormittag! Spannender kann selbst ein Fußballspiel nicht sein! Bereits gestern Abend zeichnete sich ab, dass wir es mit unerbittlichen Gegnern zu tun haben. Heute morgen standen wir auf Platz 207.

Wir setzten alles daran, wieder auf die Zielgerade zurückzukehren. Unser Einsatz hat sich letztlich im wahrsten Sinne des Wortes ausgezahlt. Wir haben mit Platz 199 den Einzug in die Reihe der Gewinner geschafft!

Wir danken ganz herzlich allen unseren Unterstützern!

Eröffnung der Ausstellung „Gründerzeit in Kötzschenbroda“

Am 20.09.17 erfolgte die Eröffnung der Ausstellung „Gründerzeit in Kötzschenbroda“ im dortigen Bürgerbüro. Die Ausweisung des Stadtteilzentrums Radebeul-West zum Sanierungsgebiet per 01.09.2016 war der Anstoß, sich der Historie der Stadtentwicklung fundiert zu widmen. Zielstellung dieser Ausstellung ist es, eine breite Diskussion anzustoßen, um mit umfassender Bürgerbeteiligung zur Erhaltung des durch die Gründerzeit geprägten architektonischen Gesamterscheinungsbildes beizutragen. Durch die Vermittlung unseres Vereinsmitgliedes Ronald Galle aus Radebeul konnten wir mit einem Beitrag zum Fernmeldewesen die Ausstellung inhaltlich bereichern.
Drei Vereinsmitglieder nahmen die Einladung zur Eröffnung der Exposition war. Nach den einleitenden Worten der Kulturverantwortlichen der Stadt Radebeul und der angemessenen musikalischen Umrahmung konnten wir zusammen mit den ersten Besuchern die Ausstellungstafeln eingehend betrachten und erste Eindrücke sammeln.
Anschaulich wird anhand von Bildtafeln, Karten und anderen Zeitdokumenten die Entwicklung von Radebeul-West (Kötzschenbroda) vom ländlichen Charakter zur Stadt aufgezeigt. Dabei spielte die Eisenbahn und das Nachrichtenwesen neben zahlreichen Industriebetrieben eine vordergründige Rolle. Auch der Zusammenschluss mehrerer Dörfer zu den Städten Kötzschenbroda und Radebeul in den Gründerjahren sowie die Vereinigung beider Städte zu Radebeul 1935 wurden detailliert dokumentiert.

Die Ausstellung ist noch bis zum 06.12.17 jeweils mittwochs von 15-18 Uhr im Bürgertreff, auf der Bahnhofstr. 8, in Radebeul-West geöffnet. Die Initiatoren dieser Ausstellung freuen sich auf viele interessierte Besucher.

Jürgen Haubold/ Ronald Galle

 

 

Rückblick auf die Dresdner Museumsnacht 2017

Die Museumsnacht Dresden 2017 ist Geschichte. Während der Aufbauphase der Außenanlagen im Eingangsbereich zeigte sich der Himmel über Dresden regenverhangen, dennoch blieb es bis zum Abschluss der Museumsnacht erfreulich ohne Schauer.

Die ersten Gäste trafen schon gegen 17 Uhr ein, um an einer der personell begrenzten Führungen in den Technischen Betriebsraum teilnehmen zu können. Aufgrund dieses erhöhten Interesses haben wir deshalb kurzfristig für 17:30 Uhr eine zusätzliche Führung in das Programm aufgenommen.

Insgesamt konnten wir 286 Besucher begrüßen. Das waren 62 mehr als im vergangenen Jahr.
Die gestiegene Anzahl von Jugendlichen sowie der Anteil von Familien mit Kindern waren in diesem Jahr besonders erfreulich. Diese Besucher nutzten vor allem die Möglichkeiten des Verbindungsaufbaus verschiedener Telefone, die an die Nebenstellenanlage MSN70 angeschlossen sind. Großes Interesse unserer Besucher fanden auch die Demonstrationsanlagen und hier besonders die Fallwähleranlage. Eindrucksvoll war für viele das Zusammenspiel zwischen alter und neuer Technik. Deshalb wurde das TelexPhone besonders stark frequentiert, um die Kopplung zwischen Fernschreibmaschine und Handy zu testen.

Auch die seit kurzem ausgestellte Sammlung von Telefonkarten fand ein reges Interesse.

Insgesamt können wir von einer gelungenen Museumsnacht sprechen. Denn immer wieder war zu vernehmen, dass sich Besucher unsere zukünftigen Tage der offenen Tür vormerkten und diese für einen tiefer gehenden Einblick nutzen möchten.

Nicht zuletzt danken wir an dieser Stelle den aktiv beteiligten Vereinsmitglieder, ohne deren Mitwirken der Erfolg dieser Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.

Jörg Munzig/ Jürgen Haubold

MUSEUMSNACHT DRESDEN

Die Museumsnacht in Dresden findet auch in diesem Jahr wieder im Herbst statt.

Termin ist Samstag der 16. September 2017 von 18 Uhr bis 01 Uhr.
Ca. 50 Dresdner Museen sind daran beteiligt.
Auch unser Fernmeldemuseum nimmt wieder mit teil. Aller 15 Minuten finden Führungen durch den Ausstellungsraum statt, natürlich wie immer mit Vorführung der Technik.
Darüber hinaus sind 18:00/18:30/19:00/19:30 Uhr vier Führungen in den technischen Betriebsraum in der 2. Etage geplant. Die Teilnehmerzahl ist dabei auf jeweils 10 Besucher begrenzt.
Eintrittskarten (gültig für alle teilnehmenden Museen) können bereits jetzt bei uns erworben werden.

Wir freuen uns auf viele Besucher und passendes Wetter.

Jürgen Haubold

„Schlaue Mäuse“ halten Wort

Wie bereits in einem früheren Beitrag berichtet, besuchten uns die Kinder der Kita „Schlaumäuse“.
Sie versprachen uns, Ihre Eindrücke vom Besuch bildlich aufzubereiten. Sie hielten ihr Versprechen und übermittelten uns als Dankeschön ein Plakat, welches wir hier gern veröffentlichen.

VorschulbildungVielleicht können wir den einen oder anderen der „Schlaumäuse“ mit Ihren Eltern im Fernmeldemuseum, als Berufseinsteiger oder viel später als Vereinsmitglieder begrüßen.

Besuch aus Nürnberg

Ein ereignisreicher Monatswechsel mit fachkundigem Besuch aus Nürnberg

Vom 31.05. zum 01.06.17 erhielten wir Besuch von Vertretern der Deutsche Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte e.V. (kurz DGPT) aus dem Bereich Nürnberg.
Am Anreisetag präsentierten wir den Gästen unser Museum. Selbstverständlich wurden recht schnell und unkompliziert Erfahrungen ausgetauscht. Wir hatten es ja mit technisch versierten Fachleuten zu tun, die selbst mit dem einen oder anderen Ausstellungsexponat berufliche Befassung hatten. Die Nürnberger Gäste waren über den Umfang unserer Sammlung und vor allem deren Funktionsfähigkeit überrascht.
Nach dem der Exkurs in die fernmeldetechnische Vergangenheit beendet wurde, lag es nahe, unseren Gästen als Pedant zur Technik die kunsthistorische Altstadt von Dresden näher zu bringen. Also begaben wir uns auf einen kurzen Rundgang durch das Stadtzentrum. Hier waren unsere Gäste besonders vom detailgetreuen Wiederaufbau der Frauenkirche und den Bauten am Neumarkt beeindruckt. Der ereignisreiche Tag wurde mit einem Besuch der Gaststätte „Altmarktkeller“ abgeschlossen. In lockerer Runde wurde natürlich weiter fachgesimpelt.
Am folgenden Tag besuchten wir gemeinsam die Technischen Sammlungen Dresden (TSD). Der Rundgang, den der Förderverein der TSD unterstützte, begann mit einem Ausblick vom Ernemannturm auf Dresden mit seiner herrlichen Umgebung. Danach wurde das Rundfunkdepot der Sammlungen aufgesucht, welches unsere fachkundigen Gäste erneut stark beeindruckte und den einen oder anderen mit glänzenden Augen staunen ließ. Selbstverständlich führte uns der Rundgang auch durch die anderen Ausstellungsbereiche des Hauses.
Mit der Faszination der Komplexität der bewahrten technischen Einrichtungen verabschiedeten wir unsere Nürnberger Gäste und wünschten eine gute Heimreise.

Die angefügte Fotogalerie, zusammengestellt von einem  Nürnberger Teilnehmer, ist ein bildlicher Rückblick auf die zwei Tage in Dresden.

 

DGPT Nürnberg

Bilder vom Besuch in Dresden

Handwerkermarkt in Neschwitz

Zum Internationalen Museumstag findet in Neschwitz bei Bautzen der Handwerkermarkt statt und bereits 2013 konnten wir unseren Verein dort präsentieren. In diesem Jahr konnten wir der freundlichen Einladung der Kultur- und Heimatfreunde Neschwitz wieder nachkommen und haben dabei zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, indem wir dies gleich als Exkursionsziel nahmen.
Auf dem Handwerkermarkt präsentierten sich allerlei traditionelle Gewerke vom Holzbildhauer über Keramiker und Töpfer bis hin zu den Frauen am Spinnrad. Alle waren bemüht, Kinder in ihre Arbeit einzuweihen, so wie auch wir in Person von Jürgen Haubold im Rahmen unserer Präsentation geduldig die Funktion der alten Wählscheibe zeigten. Jürgen hat dabei einen kleinen Überblick über unser Museum gegeben und für einen Besuch in Dresden geworben.
Zünftige Blasmusik und das schöne Wetter hatten bereits viele Besucher angelockt, als unsere 11-köpfige Gruppe in Neschwitz auf dem Markt eintraf. Da wir uns bereits in der Buschmühle Ohorn gestärkt hatten, konnten wir sofort mit Herrn Lehmann, der uns vor dem Heimatmuseum in Empfang nahm, in Richtung Schlosspark aufbrechen. Wir besichtigten den Park und das Barockschloss aus dem 18. Jahrhundert und erfuhren dabei Wissenswertes zur Neschwitzer Geschichte. Auf dem Rückweg zum Heimatmuseum begann gerade ein Autokorso mit historischen Fahrzeugen, sodass wir uns diesen bei Eis und Kaffee erstmal anschauten, bevor uns Herr Lehmann durch sein Museum führte.
Die Thematik hier ist vielfältig: Die Dauerausstellung beherbergt u.a. einige Modelle historischer Neschwitzer Gebäude, die von Schülern aus der Umgebung gebaut wurden. Sorbische Trachten, nachgestaltete Wohnbereiche und eine Handwerkerchronik stellen die jüngere Geschichte dar. Eine Gesteinssammlung dokumentiert, dass unsere heimatliche Elbe in Urzeiten ganz woanders floß, z.B. eben durch die Neschwitzer Gegend. Eine Sonderausstellung zu historischer Medizintechnik wurde gerade eröffnet.
Im Anschluss an die Führung konnten wir uns noch etwas auf dem Markt umschauen, wo auf der Bühne zwischenzeitlich eine Modenschau und die Gruppe Country-Boots mit Line-Dance die Zuschauer unterhielten. Nach einem individuellen Imbiss traten wir am Abend dann wieder die Heimreise nach Dresden an.
Herzlichen Dank an dieser Stelle an die Kultur- und Heimatfreunde Neschwitz, die uns diesen interessanten Nachmittag ermöglichten.

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